Heftiger Frontalcrash im Erzgebirge: Drei Verletzte, darunter ein Kind

Stollberg - Heftiger Crash in Stollberg (Erzgebirge) am Montagnachmittag! Auf einer Bundesstraße krachten zwei Autos frontal zusammen. Es folgte eine Vollsperrung - Autofahrer mussten viel Geduld mitbringen. Drei Personen wurden verletzt, darunter ein Kind (9).

Die beiden Autos wurden durch den Crash massiv beschädigt - Fahrzeugteile lagen auf der Straße verteilt.
Die beiden Autos wurden durch den Crash massiv beschädigt - Fahrzeugteile lagen auf der Straße verteilt.  © NEWS5 / André März

Der Unfall geschah laut Polizeiangaben gegen 14.20 Uhr auf der B180. Eine VW-Fahrerin (35) war in Richtung Zwönitz unterwegs, als sie etwa 500 Meter nach dem Abzweig zur B169 in einer Linkskurve in den Gegenverkehr geriet. Dabei krachte der VW frontal mit einem entgegenkommenden Kia (Fahrer: 59) zusammen.

Der Aufprall war so heftig, dass beide Fahrzeuge massiv eingedrückt wurden - Autoteile flogen zudem über die Fahrbahn!

Schnell rückten Rettungskräfte an - auch ein Rettungshubschrauber landete auf der Bundesstraße. Laut Polizei wurde die VW-Fahrerin schwer verletzt.

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"Ein im VW mitfahrender, neunjähriger Junge sowie der Kia-Fahrer (59) wurden nach dem derzeitigen Kenntnisstand leicht verletzt", heißt es von der Polizei.

Bundesstraße im Erzgebirge nach Frontalcrash zweieinhalb Stunden gesperrt

Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.
Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.  © NEWS5 / André März

Die Aufräumarbeiten dauerten bis in die Nachmittagsstunden. "Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren", teilte die Polizei mit. Durch die Vollsperrung kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen in Stollberg. Zahlreiche Autofahrer standen im Stau.

Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte die Bundesstraße wieder freigegeben werden. "Insgesamt entstand Sachschaden von etwa 25.000 Euro", so die Polizei abschließend.

Weshalb die VW-Fahrerin plötzlich auf die Gegenfahrbahn geriet, ist noch unklar. Möglicherweise führte Glatteis durch Regen zum Crash.

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Die Feuerwehr mahnte am Montagabend dazu, unnötige Autofahrten zu unterlassen. Durch Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschte Glatteis-Gefahr.

Erstmeldung: 12. Januar, 16.26 Uhr, zuletzt aktualisiert am 13. Januar um 14.35 Uhr

Titelfoto: NEWS5 / André März

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