Horror im Italien-Urlaub: Schüsse auf Camper-Paar aus Sachsen!

Annaberg-Buchholz/Villacidro - Jana (56) und Heiko W. (59) wollten im Sardinienurlaub schöne Abenteuer mit ihrem Camper-Van erleben. Doch eine Urlaubsnacht hätte tödlich enden können: Das schlafende Paar aus dem Erzgebirge stand plötzlich unter Beschuss!

Jana (56) und Heiko W. (59) sind gern mit Hund Milo auf Reisen.  © instagram/withjanaandheiko

In der verhängnisvollen Sommernacht schlief die beiden in einem Tal nahe der Stadt Villacidro. Jedoch nicht auf einem Campingplatz, sondern "wild".

Um 5 Uhr morgens wurden sie aus dem Schlaf gerissen. "Unser Hund kam aufs Bett, was er sonst nie macht", sagte Heiko zu RTL. "Er hat gezittert - und dann habe ich auch schon gespürt, wie irgendwas durch den Camper geflogen ist", erinnert er sich.

Ein Unbekannter hatte offenbar seine Waffe direkt auf den Camper gerichtet. Mehrere Kugeln flogen auf den Van. Ein Projektil bohrte sich durch das Auto – und verfehlte Heiko nur um knapp 20 Zentimeter. Die Dashcam hat den Angriff aufgezeichnet.

Erzgebirge Crime-Hotspot Postplatz: Das sagt das Auer Rathaus zur Lage

Für Jana ist der Vorfall unfassbar, zu RTL sagte sie: "Wie der Schütze kaltherzig vor unserem Auto steht und nicht auf Reifen oder Karosserie zielt, sondern wirklich durch die Frontscheibe in Höhe von einem Bett – das ist für mich Gänsehaut."

Anzeige
Jana und Heiko waren im idyllischen Sardinien unterwegs, als der Angriff passierte (Symbolfoto).  © imago/Panthermedia
Eine Kugel bohrte sich nachts durch die Frontscheibe und verfehlte Heiko knapp.  © instagram/withjanaandheiko
Den Camper, den Jana und Heio selbst ausgebaut haben, stand in Sardinien unter Beschuss.  © instagram/withjanaandheiko

Fiel der Schuss aus Wut vor Wildcampern?

Erste Hinweise zum Täter sind diese Patronenhülse und auf den Aufnahmen der Dashcam.  © instagram/withjanaandheiko

Jana und Heiko nehmen an, dass ihr Wildcampen Auslöser für den Angriff war. Denn das ist in Sardinien verboten.

"Wir hatten am Abend vorher Besuch von einem Polizisten. Wir haben ihn explizit gefragt, ob wir die Nacht verbringen dürfen", erzählt Heiko dem TV-Sender. Dabei habe es keine Hinweise gegeben, dass die Nacht gefährlich werden könnte.

Mittlerweile sind beide wieder zu Hause im Erzgebirge angekommen. Die Windschutzscheibe ist repariert, doch der Schreck sitzt noch in den Knochen: "Man hat Angst, dass sowas wieder passieren könnte".

Mehr zum Thema Erzgebirge: