Orkanartige Böen im Erzgebirge: Wintersportler trotzen Sturm auf Fichtelberg

Oberwiesenthal - Das neue Jahr startet stürmisch. Auf dem Fichtelberg (Erzgebirge) peitschten sogar orkanartige Böen - und es bleibt ungemütlich. Doch Wintersportler lassen sich davon nicht stoppen.

Sessellift und Schwebebahn fahren wegen des Sturms nicht.  © Uwe Meinhold

Zwar sind die Pisten geöffnet, doch sagt Constantin Gläß (30), Chef der Liftgesellschaft Oberwiesenthal: "Am Donnerstag hatten wir einen Rückschlag wegen des Windes." Konkret heißt das: Auf dem Gipfel fegten am Donnerstag Böen mit bis zu 75 km/h.

Nicht alle Lifte liefen, das bleibt auch am Freitag so: "Wegen des Sturms sind Sessellift und Schwebebahn nicht in Betrieb", so Gläß.

Trotzdem ist er zuversichtlich: Sobald der Wind nachlässt, soll wieder Normalbetrieb herrschen.

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Entwarnung gibt es vorerst nicht. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiter vor orkanartigen Böen auf dem Fichtelberg. Erst in der Nacht soll der Sturm langsam abflauen. Bis Sonntag bleibt es weiterhin turbulent.

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Der Zauberteppich bringt Skifahrer ein Stück nach oben.  © Uwe Meinhold
Trotz Sturm sind Skifahrer und Wanderer auf dem Gipfel unterwegs.  © Uwe Meinhold

Rodelausflug zum Fichtelberg

Für Max (8), Jens (51) und Sabine Schumann (37, v.l.) aus Zwickau ging es am Donnerstag zum Rodeln auf den Fichtelberg.  © Uwe Meinhold

Die Wintersportler ließen sich am Donnerstag dennoch kaum vom Wind beeindrucken. Sie trotzten dem Sturm, ließen sich mit Schlepplift und Zauberteppich nach oben befördern und sausten die Pisten wieder hinunter.

Nicht auf Skiern, sondern auf dem Schlitten war Max Schumann (8) unterwegs. Zusammen mit seinen Eltern Jens (51) und Sabine Schumann (37) reiste er aus Zwickau an.

Die Familie kommt traditionell jedes Jahr zu Neujahr auf den Fichtelberg.

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Das raue Wetter? Für sie kein Problem: "Wir ziehen uns einfach warm an, dann geht das schon."

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