Große Namen, starke Ideen: Warum die Lausitz ein eigenes Festival feiert

Görlitz - Weniger Geld, weniger Shows – aber große Namen und starke Ideen: Das Lausitz Festival geht in die siebte Runde! Vom 25. August bis 13. September stehen an elf Orten mehr als 20 Veranstaltungen auf dem Programm.

In der Brikettfabrik in Uebigau-Wahrenbrück (Brandenburg) werden mehrere Veranstaltungen des Festivals stattfinden
In der Brikettfabrik in Uebigau-Wahrenbrück (Brandenburg) werden mehrere Veranstaltungen des Festivals stattfinden  © picture alliance/dpa

"Wir haben noch ein paar Fördermittelanträge laufen und hoffen, dass sie positiv beschieden werden", sagt Geschäftsführerin Maria Schulz (41) – vielleicht kommen also noch weitere Events dazu.

Klar ist: Mit rund drei Millionen Euro Budget fällt das Festival diesmal etwas kleiner aus als im Vorjahr.

Zum Auftakt gibt’s große Klassik: In Görlitz erklingt Bachs h-Moll-Messe. Und auch Theaterfans kommen auf ihre Kosten: "Hamlet" wird gleich mehrfach aufgeführt – mit prominenter Besetzung. Besonders spannend: Die Titelrolle übernimmt eine Frau.

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Das Festival setzt erneut auf Vielfalt – von Jazz in einer alten Brikettfabrik bis zu Konzerten und Lesungen.

Intendant Daniel Kühnel (53, l.) und Schirmherr Michael Kretschmer (50, CDU) begleiten das Festival schon einige Jahre.
Intendant Daniel Kühnel (53, l.) und Schirmherr Michael Kretschmer (50, CDU) begleiten das Festival schon einige Jahre.  © Jens Kalaene/dpa

Intendant Daniel Kühnel (53) bringt es mit seinem diesjährigen Motto auf den Punkt: "geschöpferisch" – ein Spiel "zwischen fertig sein und gestalten müssen". Neu ist außerdem ein Preis für Kulturschaffende, der gleich zur Eröffnung verliehen wird. Infos: lausitz-festival.eu.

Titelfoto: Bildmontage: picture alliance/dpa, Jens Kalaene/dpa

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