Himbeeren, Aronia und Co.: Hier ist alles bio zum Selbstpflücken

Rochlitz - In Köttwitzsch bei Rochlitz (Mittelsachsen) können Beerenfans ab sofort selbst zur Ernte greifen: Auf einer rund 3000 Quadratmeter großen Bio-Plantage wachsen Johannis-, Him-, Brom-, Heidel-, Aronia- und Stachelbeeren - ganz ohne den Einsatz von Pestiziden.

Katja von Bernuth betreibt ein Bio-Selbstflückfeld im mittelsächsischen Dorf Köttwitzsch bei Rochlitz.  © Kristin Schmidt

Seit 2014 bewirtschaften Katja (54) und Elgar von Bernuth (54) die ehemalige Buschmühle als ökologischen Familienbetrieb. Das Beerenfeld gehört ihnen bereits seit zehn Jahren.

"Als bekannt wurde, dass wir eine Selbstpflückanlage eröffnen, waren viele sofort begeistert", sagt Inhaberin Katja von Bernuth.

Derzeit haben vor allem Rote, Weiße und Schwarze Johannisbeeren Saison. "Von den Himbeeren gibt es bislang erst wenige", sagt sie.

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Schlechte Nachrichten dagegen für Stachelbeer-Fans: "Die Temperaturen von rund 40 Grad am vergangenen Wochenende haben den Früchten zugesetzt. Viele sind verbrannt."

Beim Anbau setzt der Betrieb auf Nützlinge statt auf Pflanzenschutzmittel. "Ich freue mich, wenn es summt und brummt. Diese Chemiekeulen mag ich nicht", sagt von Bernuth.

Zum Selberpflücken empfiehlt sie, ein Erntegefäß, einen Hocker oder ein Kniekissen sowie Sonnen- und Insektenschutz mitzubringen. Je nach Sorte kostet das Kilogramm zwischen 11 und 14,50 Euro.

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Derzeit gibt es reichlich rote, weiße und schwarze Johannisbeeren.  © Kristin Schmidt
Neben verschiedenen Beerensorten gibt es auch Schnittblumen zum Selberpflücken.  © Kristin Schmidt
Bienen, Schmetterlinge und andere Nützlinge sind auf der Plantage ausdrücklich erwünscht.  © Kristin Schmidt

Geöffnet ist die Plantage montags, mittwochs und freitags sowie zusätzlich am 11., 18. und 25. Juli jeweils von 11 bis 18 Uhr.

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