Radebeul - Ja, ist denn schon Ostern? Vor Kurzem lag doch noch Schnee - jetzt sprießen nicht nur die ersten Schneeglöckchen im Park der Radebeuler "Villa Kolbe". Auch ein goldenes Riesen-Ei gluckt auf dem Rasen vor der 1890 erbauten, denkmalgeschützten Neorenaissance-Villa an der Meißner Straße.
Das über zwei Meter große, dicke Gold-Ei ist nicht zu übersehen. Wer an der Straßenbahnhaltestelle wartet, kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.
"Fußgänger bleiben am Zaun stehen und fragen mich aus", freut sich der Dresdner Gastronom (Kulturwirtschaft, T1, Café Solo) und Bauherr René Kuhnt (55) diebisch.
Er erweckte 2025 die 30 Jahre lang leer stehende Villa aus dem Dornröschenschlaf und saniert sie in den nächsten sechs bis zehn Jahren mit über sechs Millionen Euro.
Nicht ohne Grund hat er den Radebeulern nun ein Ei "gelegt". "Ich lade am 5. April, also am Ostersonntag, zum Familien-Osterfest ein", so Kuhnt. Von 13 bis 19 Uhr erklingt klassische Musik im Park - gespielt von Musikern der Philharmonie.
"Goethes Osterspaziergang wird gelesen, Osternester können gebastelt und Eier gefärbt werden."
Im Park werden 1000 bunte Eier versteckt
1000 bunte Plastikeier wird Kuhnt im Park verstecken.
"Die Kinder können sie beim Osterhasen gegen Schokolade eintauschen", freut er sich auf ein turbulentes Osterfest mit Kaffee, Kuchen und Imbissangeboten. "Außerdem werde ich drei goldene Ostereier verstecken."
Wer sie findet, kann sich über eine Fahrt mit dem Lößnitzdackel, einen Einkaufs- oder Restaurantgutschein freuen.