Kabeldiebe plündern immer mehr Ladesäulen

Dresden - Es grassiert eine Selbstbedienungsmentalität der kriminellen Art an Sachsens Ladesäulen.

In der Sternstraße in Dresden kann die Ladesäule vorerst nicht genutzt werden.
In der Sternstraße in Dresden kann die Ladesäule vorerst nicht genutzt werden.  © Ove Landgraf

Für ein paar Euro Schrottwert klauen Diebe die Ladekabel. Der Schaden übersteigt den Materialwert oft um das Zehnfache.

An mindestens drei Orten schlugen die Kabeldiebe am Wochenende zu. Zuerst fehlten gegen 7 Uhr Dresden-Mickten die Kabel. Ein Schaden von 4000 Euro, der Großteil davon Sachschaden.

Am Morgen des Folgetages fehlten auch Kabel in der Königstein Straße in Pirna. 500 Euro waren diese wert.

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Am selben Tag abends bemerkten Zeugen auch in Radeberg fehlende Kabel: Die Diebe hatten hier in der Dresdner Straße an zwei Säulen drei Kabel abgeschnitten und mitgenommen.

Sachschaden: 4000 Euro.

Ladesäulen-Betreiber müssen für Reparatur tief in die Tasche greifen

Bei den Diebstählen haben es die Langfinger auf das Kupfer in den Kabeln abgesehen, bekommen für dieses meist etwas über 50 Euro.

Für die Betreiber wiederum kostet allein das Kabel mehrere Hundert Euro, die Reparaturkosten bringen den Schaden in den vierstelligen Bereich.

Titelfoto: Ove Landgraf

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