Mehr Sicherheit für Radler: Drei neue Radwege in Mittelsachsen geplant
Mittweida - In Mittelsachsen sollen mehrere neue Radwege entstehen. Die Landesdirektion hat nun grünes Licht dafür gegeben.
Die Landesdirektion hat insgesamt drei Radwege an der S200 genehmigt. Damit sollen die Ortschaften Tanneberg, Schweikershain und Hoyersdorf der Gemeinden Erlau, Mittweida und Geringswalde verbunden werden. Insgesamt umfasst die Strecke sieben Kilometer.
"Die drei neuen Radwege bieten für die Fahrradfahrer zukünftig mehr Sicherheit", erklärt Béla Bélafi (52), Präsident der Landesdirektion Sachsen.
Für Radfahrer war es bisher nicht ganz ohne, auf der S200 zu fahren, denn es gibt keine Abgrenzung zum motorisierten Verkehr. "Mit der Genehmigung stärken wir zugleich das Radwegenetz im ländlichen Raum in Mittelsachsen", so Bélafi.
Wie die Landesdirektion erklärt, beginnt der erste Radweg am südlichen Ortseingang von Erlau und führt ab dem nördlichen Ortsausgang bis zur Tanneberger Hauptstraße in Mittweida/Tanneberg. Von da aus schließt sich der Abschnitt in Richtung Schweikershain an. Im weiteren Verlauf wird auch der Bahnhof Schweikershain angebunden.
Der dritte Radweg beginnt am Ortsausgang Schweikershain und endet am Ortseingang von Hoyersdorf.
Ausgleichsmaßnahmen geplant
"Außerhalb der Ortslagen wird der Radweg einseitig geführt und überwiegend durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt. Die durchschnittliche Breite der Radwege beträgt 2,50 Meter", heißt es von der Landesdirektion.
Für die Bauarbeiten sind einige Ausgleichsmaßnahmen geplant, wie der Rückbau und die Rekultivierung früherer baulicher Anlagen und Gebäudefundamente. Zudem ist eine Aufforstung mit Laubmischwald sowie die Einrichtung stationärer Amphibienschutzzäune bei Erlau vorgesehen.
Die Planfeststellungsbeschlüsse und die Planungsunterlagen werden in Mittweida, Erlau und Großrückerswalde ausgelegt. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.
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