Nach Entgleisung in Sachsen: Sperrung erneut verlängert! Ermittlungen gegen Lokführer eingeleitet

Glashütte - Eigentlich sollte die Teilsperrung der Müglitztalbahn nach einer Verzögerung zum 1. März aufgehoben werden. Doch jetzt steht fest: Auch dieser Termin ist nicht zu halten. Derweil hat sich die Justiz in den Vorfall um die Entgleisung eines Triebwagens eingeschaltet.

Im Januar hatte eine Entgleisung auf der Müglitztalbahn den Zugverkehr zum Erliegen gebracht. Der Abschnitt Glashütte-Altenberg ist noch immer dicht.  © Robert Michael/dpa

So führt die Dresdner Staatsanwaltschaft nun Ermittlungen gegen den Triebfahrzeugführer. Es bestehe der Anfangsverdacht der Gefährdung des Bahnverkehrs, erklärte Sprecher Jürgen Schmidt (50) gegenüber TAG24. "Es gilt jedoch die Unschuldsvermutung."

Im sächsischen Glashütte sprang am 12. Januar ein Regionalzug der Linie RB72 im Weichen-Bereich aus dem Gleis. Seitdem ist der Abschnitt bis Altenberg dicht. Es rollen Ersatzbusse.

Zuletzt behinderten die frostigen Temperaturen eine Reparatur des Gleiskörpers. Wichtige Schweißarbeiten konnten nicht planmäßig durchgeführt werden. Jetzt kommt ein weiteres Problem hinzu: Durch Schnee und Eis steht derzeit kein Gerät zum Stopfen des Schotters zur Verfügung.

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"Diese Spezialmaschinen sind wegen der zahlreichen Baustellen der DB - in diesem Jahr werden es bundesweit 28.000 sein - nonstop im Einsatz und mit entsprechendem Vorlauf geplant", erklärte der Konzern gegenüber dem MDR.

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Die Wiederinbetriebnahme soll nach aktuellem Stand am 14. März erfolgen. In den Tagen davor ist ab dem 11. März eine Sperrung der Gesamtstrecke nötig.

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