Nach verheerendem Wohnungsbrand in Sachsen: Weiterer Bewohner stirbt

Rochlitz - Es waren schreckliche Stunden in der vergangenen Woche in Rochlitz (Landkreis Mittelsachsen). Ein Wohnhaus stand lichterloh in Flammen. Bereits kurz nach dem Brand fand die Feuerwehr eine leblose Person im Gebäude. Nun eine weitere tragische Nachricht: Ein zweiter Bewohner (63) starb nun im Krankenhaus.

Schreckliche Brandnacht in Rochlitz: Ein Wohnhaus stand in der vergangenen Woche lichterloh in Flammen.  © EHL Media

Der 63-Jährige konnte am Tag des Feuers zunächst aus dem Haus an der Fischergasse gerettet werden. Er kam mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus. Am Donnerstag teilte die Polizei die traurige Nachricht mit: "Der Mann erlag dort zwischenzeitlich seinen Verletzungen."

Damit forderte der nächtliche Brand insgesamt zwei Todesopfer. Bereits während der Löscharbeiten gab es Hinweise darauf, dass sich eine weitere Person im Gebäude aufhalten soll.

Nachdem ein Gutachter die Statik des Hauses geprüft hatte, konnte die Feuerwehr das Gebäude am Vormittag betreten. Dort fanden die Kräfte eine leblose Person. "Die Ermittlungen zur zweifelsfreien Klärung der Identität der Leiche dauern an", so die Polizei.

Die Löscharbeiten dauerten Stunden. Zahlreiche Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen, konnten das Feuer schließlich löschen und ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Reihenhaus verhindern.

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Der Schaden ist enorm: Das Dach des Hauses ist teilweise komplett niedergebrannt, ganze Räume liegen in Schutt und Asche.

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Spendenaktion nach schrecklichem Brand in Mittelsachsen gestartet

Was für eine Tragödie: In Rochlitz brannte dieses Haus teilweise ab. Zwei Personen fielen dem Feuer zum Opfer.  © EHL Media

Mittlerweile werden im Netz Spenden gesammelt. Eine Rochlitzerin rief die Hilfsaktion auf "GoFundMe" ins Leben.

"Das Haus unserer ehemaligen Arbeitskollegin und lieben Nachbarin ist vollständig abgebrannt. In diesem schrecklichen Unglück hat sie nicht nur ihr Zuhause verloren – sondern auch zwei der wichtigsten Menschen in ihrem Leben", heißt es im Spendenaufruf.

Die betroffene Frau sei immer hilfsbereit, aufopferungsvoll und herzlich gewesen. "Man konnte sich auf sie verlassen. Jetzt braucht sie unsere Hilfe", heißt es.

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Mittlerweile wurden fast 4000 Euro gesammelt.

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