Neues Zentrum in Sachsen bietet Schutz bei Katastrophen

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Heidenau - Während bundesweit diskutiert wird, ob die von Alexander Dobrindt (55, CSU) angekündigten zehn Milliarden Euro für den Zivil- und Bevölkerungsschutz reichen, haben die Johanniter in Sachsen längst begonnen, konkrete Lösungen umzusetzen.

Johanniter-Vorstand Denis Papperitz (l.) mit Innenminister Armin Schuster (65, CDU).
Johanniter-Vorstand Denis Papperitz (l.) mit Innenminister Armin Schuster (65, CDU).  © Thomas Türpe

Am Donnerstag eröffnete der Verband in Heidenau das erweiterte Katastrophenschutzzentrum AKKON II. Der Standort ist so konzipiert, dass im Katastrophenfall bis zu 200 Menschen für mehrere Tage autark versorgt werden können.

Dafür sorgen PV-Anlagen, Notstromaggregat und eigene Brunnen- und Abwasserinfrastruktur.

Aber: "Der Standort ist nicht als Schutzraum für kriegerische Angriffe ausgelegt und bietet keinen Schutz vor biologischen, chemischen oder nuklearen Gefahren", teilte der Verband vorab mit.

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Die Kosten liegen insgesamt bei 5,5 Millionen Euro. Davon kommen 640.000 Euro aus Fördermitteln des Freistaates. Die Planung des ersten Abschnitts AKKON I begann bereits 2018, der Bau von AKKON II startete 2024.

Sanitätshelferin Nina Findeisen (21) im Katastrophenschutzzentrum.
Sanitätshelferin Nina Findeisen (21) im Katastrophenschutzzentrum.  © Thomas Türpe
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Auf rund 2270 Quadratmetern stehen nun zudem sechs Einsatzfahrzeuge sowie Schulungs-, Verwaltungs-, Umkleide- und Sanitärräume für den Katastrophenschutz-Einsatzzug Pirna/Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zur Verfügung.

Titelfoto: Thomas Türpe

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