Nochten - Im Findlingspark Nochten (bei Weißwasser) geht im grauen März plötzlich das Licht an. Zwischen Felsen, Wegen und Hügeln soll die neue Saison leuchtend beginnen. Dafür ist das Team aktuell fleißig am Werkeln, Justieren und Experimentieren.
Auf dem 20 Hektar großen Areal sind mehr als 7000 riesige Steine aus der Eiszeit, sogenannte Findlinge, die vor Tausenden Jahren von Gletschern hierher geschoben wurden. Dazwischen gibt es Gärten, Wasser, Blumen, Moorlandschaften und sogar einen Abenteuerspielplatz.
Vom 14. bis 29. März verwandelt sich der Findlingspark an 16 Abenden in eine besondere Lichtlandschaft.
Bereits am Tag lädt eine rund 200 Meter lange Open-Air-Galerie mit den Themen Pop-Art sowie der "Pfad der Hoffnung" mit Weltzitaten zum Spazieren ein.
Am Abend zeigt das Frühlingsleuchten dann seine ganze Wirkung.
Gestaltet wird die Lichtkunst von Jörn Hanitzsch aus Cottbus
Zu sehen sind unter anderem leuchtende Pinguine, ein XXL-Spinnennetz mit rund 50 Metern Durchmesser, das von Lichtwächtern bewacht wird, sowie weitere Zeitwächterfiguren auf dem höchsten Punkt des Parks.
"Die Lichtinstallationen sind bewusst in die natürliche Parklandschaft integriert und nutzen die vorhandenen Strukturen des Geländes", heißt es vom Findlingspark-Team.
Gestaltet wird die Lichtkunst von Jörn Hanitzsch aus Cottbus, der international mit seinen Arbeiten unterwegs ist. Seine Installationen waren bereits in mehreren europäischen Ländern zu sehen, unter anderem illuminierte er Messen, Flughäfen und setzte Star-DJ Paul van Dyk in Szene. Nun ist seine Lichtkunst erstmals im Findlingspark Nochten zu erleben.
Mit dem Frühlingsleuchten startet der Park offiziell in die Saison. Der Park ist während des Frühlingsleuchtens täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet, Einlass bis 20 Uhr. Tickets sind limitiert und nur online zum regulären Eintrittspreis von 10 Euro erhältlich.