Tödlicher Zwischenfall in Ostsachsen: Bahnstrecke voll gesperrt
Reichenbach/Oberlausitz - Am Mittwochabend gab es massive Behinderungen auf einer Bahnstrecke in Ostsachsen! In Reichenbach/Oberlausitz hatte sich ein tödlicher Unfall ereignet.
Wie die Polizei auf TAG24-Nachfrage erklärte, war ein Zug gegen 18.30 Uhr mit einer Person kollidiert. Es hätte daher eine Vollsperrung eingerichtet werden müssen.
"Wir gehen von Suizidverdacht aus", so eine Sprecherin.
Laut Infrastrukturbetreiber DB InfraGO geschah der Vorfall an einem Bahnübergang.
Es kam auf den "trilex"-Linien RB60 und RE1 zwischen Dresden und Görlitz zu Teilausfällen. Die Züge starteten und endeten in Reichenbach oder Löbau.
Gegen 23.25 Uhr konnte die Streckenfreigabe erfolgen.
Erstmeldung vom 21. Januar, 21.21 Uhr. Letzte Aktualisierung am 22. Januar, 10.43 Uhr.
Normalerweise berichtet TAG24 nicht über mögliche Suizide. Da sich dieser Vorfall jedoch im öffentlichen Raum zugetragen hat und sich gravierend auf den Bahnverkehr auswirkt, entschied sich die Redaktion, es dennoch zu thematisieren.
Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.
Titelfoto: Patrick Seeger/dpa
