Sachsens Welterbe: Unwetter hinterlässt schwere Schäden im Fürst-Pückler-Park
Von Jana Kieseyer
Bad Muskau - Nach dem Unwetter in der Region müssen Besucher des Fürst-Pückler-Parks in Bad Muskau (Oberlausitz) vorerst auf einen großen Teil der Anlage verzichten.
Dienstagabend entstanden erhebliche Schäden am Gehölzbestand, teilte die Stiftung Fürst-Pückler-Park mit.
Sie rät derzeit davon ab, die Anlage zu betreten. Gefahrenbereiche wurden abgesperrt. Geöffnet bleiben lediglich das Neue Schloss mit dem Vorwerk sowie dessen Umgebung.
Mitarbeiter verschaffen sich den Angaben zufolge derzeit einen Überblick über die Schäden im 830 Hektar großen Park. Bekannt ist bislang, dass Äste abbrachen und Bäume umstürzten. Wie groß die Schäden insgesamt sind, ist noch unklar.
Der Landschaftspark erstreckt sich auf beiden Seiten der Neiße über Sachsen und Polen und grenzt an den Süden von Brandenburg. Er wurde 1815 von Hermann Fürst von Pückler-Muskau angelegt.
Als gemeinsames polnisch-deutsches Kulturerbe wurde der Park vor 22 Jahren in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
Titelfoto: Robert Michael/dpa
