Eibenstock/Altenberg - In Sachsen steuern nun auch die letzten Skigebiete auf das Finale zu. Vielerorts fällt die Bilanz nach einem schneereichen Winter positiv aus.
Der Frühling bricht sich seit Wochen bis in die Berge Bahn, doch in Eibenstock im Erzgebirge wird nach wie vor Ski gefahren. "Auf alle Fälle am Wochenende bei vorhergesagtem schönen Wetter und einer guten Schneeauflage", sagt der Chef der Skiarena, Stefan Uhlmann.
Das Skifahren könnte hier am Adlerfelsen sogar bis Ostern möglich sein. Uhlmann spricht von einer erfolgreichen Saison: "Es lief hervorragend, mit bisher mehr als 110 Öffnungstagen." Seit Ende November sei das Skigebiet durchgehend geöffnet gewesen.
In Altenberg im Osterzgebirge stehen die Lifte bereits still. Doch auch hier habe ein nahezu durchgehender Skibetrieb bis Anfang März geherrscht, berichtet Manuel Püschel von der Ski- und Rodelarena. Mit fast 100 Skitagen zählt das Gebiet ebenfalls zu den Gewinnern des Winters.
Neben ausreichend Kälte und Naturschnee sei dies auch durch den Einsatz der sieben Schneekanonen und 15 Schneelanzen möglich gewesen, so Püschel. Altenberg bereitet sich nun auf die Sommersaison vor - am 30. März soll die Sommerrodelbahn öffnen.
Fichtelberg verwandelt sich in den "Mount Mallorca"
Am Fichtelberg begann die Wintersaison vergleichsweise spät. "Erst am Silvestertag konnte der Skibetrieb starten", erzählt Constantin Gläß, Chef der Liftgesellschaft Oberwiesenthal.
Die darauffolgenden Monate seien jedoch deutlich besser verlaufen: Vor allem Januar und Februar hätten für eine insgesamt zufriedenstellende Saison gesorgt.
Am Sonnabend verabschiedet sich Sachsens größtes alpines Skigebiet vom Winter: Zum Finale wird der Fichtelberg zum "Mount Mallorca".
Dann wollen sich Wintersportler unter anderem bei einem Rennen über ein Wasserbecken messen. Auch gibt es klassische Disziplinen wie Slalom und Massenstart und es wird eine Après-Ski-Party gefeiert.