Riesa - Aufgrund einer Weichenstörung kam es auf Sachsens wichtigster Bahnstrecke am Dienstag zu massiven Einschränkungen. Inzwischen rollt der Zugverkehr wieder.
Zwischen Dresden und Leipzig war aufgrund von Instandhaltungsarbeiten an der Eisenbahnbrücke in Riesa ohnehin nur ein Gleis verfügbar. Seit Dienstagmittag ging in dem Streckenabschnitt allerdings gar nichts mehr.
Jenes verbleibende Gleis, über welches der Regionalverkehr noch über die Brücke rollen konnte, war seit circa 12.30 Uhr von einer Weichenstörung betroffen, wie der Streckenbetreiber DB InfraGO mitteilte.
Die Reparatur sollte etwa vier Stunden in Anspruch nehmen. Inzwischen teilte die Deutsche Bahn auf ihrer Website mit, dass die Reparatur abgeschlossen wurde: "Es kann noch zu Verspätungen kommen."
In der Zwischenzeit verkehrten der Regionalverkehr auf der einen Seite nur zwischen Leipzig und Riesa. Auf der anderen Seite nur zwischen Priestewitz und Dresden. Zwischen Priestewitz und Riesa war derweil kein Zugverkehr möglich.
Für den RE50 wurde unterdessen ein Ersatzverkehr eingerichtet. Zwischen Priestewitz und Riesa standen Notbusse für die betroffenen Fahrgäste bereit.
Der Fernverkehr zwischen Dresden und Leipzig wurde unterdessen umgeleitet oder entfiel gänzlich. Die ICEs halten dagegen bereits seit Beginn der Brückenbauarbeiten schon nicht mehr in Riesa.
Erstmeldung vom 23. Juni, 14.58 Uhr. Zuletzt aktualisiert um 16.55 Uhr.