Prost 2032! Hier pflanzt Wackerbarth die Sekt-Zukunft mit 14.300 Rebstöcken

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Diesbar-Seußlitz - Schloss Wackerbarth rebt auf: Am Montag startete das Staatsweingut mit der Neupflanzung von 14.300 Rebstöcken in Diesbar-Seußlitz.

Winzer Roy Paul (54) bestückt die Pflanzmaschine mit den jungen Rebstöcken.
Winzer Roy Paul (54) bestückt die Pflanzmaschine mit den jungen Rebstöcken.  © Petra Hornig

Die Trauben der Stöcke sollen künftig Grundwein für Wackerbarth-Sekte liefern. Vor Ort rebten die Winzer eine 3,5 Hektar große Fläche auf der Seußlitzer Heinrichsburg mit den beiden traditionellen Sorten Riesling und Scheurebe auf.

"Für die jungen Stöcke mussten alte, kurz nach der Wende gepflanzte Riesling-Rebstöcke weichen. Denn wir rechnen mit einer Ertragsfähigkeit von 30 bis 40 Jahren", erklärt Weingut-Sprecher Martin Junge (41).

Die Jungpflanzen werden in den nächsten drei Jahren zu gesunden Rebstöcken herangezogen. "2029 wird der erste Ertrag gelesen. Nach unserer klassischen Flaschengärung kommen diese Trauben dann 2032 ins Glas - als unser Sekt Hommage 1836."

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Bei günstigen Wetterbedingungen im Lesejahr könnten aus der aufgerebten Fläche rund 20.000 Flaschen Sekt gefüllt werden. "Unser Ziel ist es, dass die Rebstöcke bis zum Jahre 2060, 2065 ordentliche Erträge bringen."

Weinbauleiter Till Neumeister (41, l.) und Azubi Salvina Danó (23) kontrollieren die maschinelle Pflanzung.
Weinbauleiter Till Neumeister (41, l.) und Azubi Salvina Danó (23) kontrollieren die maschinelle Pflanzung.  © Petra Hornig
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Eine GPS-gesteuerte Pflanzmaschine unterstützt die Wackerbarth-Winzer bei der Neupflanzung.
Eine GPS-gesteuerte Pflanzmaschine unterstützt die Wackerbarth-Winzer bei der Neupflanzung.  © Petra Hornig

Der letzte Sekt aus dieser Anbaufläche könnte damit 2068 in den Verkauf kommen. Wann die Korken ploppen, liegt an den Sektliebhabern. Selbst bei guter Lagerung sollte er allerdings nach ein bis spätestens drei Jahren getrunken werden.

Titelfoto: Petra Hornig

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