Raus an die frische Luft: Schöne Osterspaziergänge in Chemnitz und Umgebung

Es ist schon Ostern, und wer will die Feiertage auf dem Sofa verbringen? Osterspaziergänge haben nicht nur in Sachsen eine lange Tradition. Wir haben ein paar Tipps für Euch.

Vom Schösserholz ins Sternmühlental

Bei der Wanderung kommt man auch am Adelsbergturm vorbei.  © Sven Gleisberg

Von Adelsberg aus kann man auf einer etwa fünf Kilometer langen Strecke bis ins Sternmühlental wandern. Die Tour startet am Schösserholz und führt durch ein Waldstück zunächst bis zur Straße Zum Adelsberg. Hier muss man den Waldweg kurz verlassen und die Straße entlanglaufen. An der Querung Eubaer Weg geht es auf einen Feldweg. Nach etwa 150 Metern muss man nach links abbiegen und am Wald entlang in Richtung Adelsbergturm wandern.

Wer nicht die ganze Strecke laufen mag, kann auch erst hier starten. An der Traditionsgaststätte Adelsbergturm geht es nach rechts auf den Weg Am Adelsbergturm. Dieser führt quer durch den Wald und immer geradeaus bis zur Ferdinandstraße im Sternmühlental.

Wer noch nicht gleich den Rückweg antreten will, kann noch eine Runde durch das schöne Tal spazieren.

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Spaziergang durch den Oberwald

Am Stausee Oberwald kann man auf Waldwegen Spazierengehen.  © 123RF/dolgachov

Rund um den Stausee Oberwald gibt es zahlreiche Waldwege, auf denen man gemütlich spazieren gehen kann.

Vom Haupteingang aus geht es beispielsweise nach links in den Wald hinein und geradeaus bis zum Forsthausweg. Dort biegt man nach links ab und dann gleich wieder nach rechts in den Goldforstweg. Diesem folgt man bis zum Waldrand. Wer will, kann auch einen kurzen Abstecher zur Karl-May-Höhle oder dem Serpentinsteinbruch machen.

Wenn man am Waldrand ankommt, geht es wieder nach links, in Richtung Stausee. Unterwegs kommt man am Falkenblick und der Reichenbacher Höhe vorbei, von wo aus man einen guten Rund-um-Blick auf die umliegende Landschaft hat.

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Der Weg führt weiter zwischen Feldern und am Waldrand entlang und biegt dann kurz vor dem Stausee erneut in den Wald ein.

Unterwegs auf dem Planetenweg

Am Ziel wartet der Zwergplanet Pluto.  © Victoria Winkel

Zwischen Ehrenfriedersdorf und Drebach kommt man den Sternen ganz nah. Auf einem sechs Kilometer langen Weg kann man das Planetensystem erkunden, von der Sonne bis zum Zwergplaneten Pluto. Der gut ausgebaute Wanderweg startet in der Seifenthalerstraße, dort befindet sich auch ein Parkplatz. Auf Granitsockeln kann man einen Planeten nach dem anderen entdecken, dreidimensional, mit allen wichtigen Daten und Fotos vom jeweiligen Himmelskörper. Der Weg endet am Planetarium in Drebach.

Wer möchte, kann sich vom Ziel mit einem Taxi (Kontakte sind auf einer Informationstafel festgehalten) nach Ehrenfriedersdorf zurückbringen lassen oder einen Rundweg nutzen. Dieser ist rund zwölf Kilometer lang.

Unterwegs kann man nicht nur die Planeten entdecken, sondern auch schöne Aussichten auf das ehemalige Bergbaugelände am Sauberg, das Greifensteingebiet und den Erzgebirgskamm genießen.

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Osterpfad im Vogtland

Noch bis in den April kann man im Vogtland einen Osterpfad erwandern.  © 123rf.com/liudmilachernetska

In der Grenzregion zwischen Sachsen, Thüringen und Böhmen lädt bis 11. April ein Osterpfad zum Wandern ein. In elf Orten kann man liebevoll gestaltete Ausstellungen, geschmückte Brunnen, Verkaufsstände und Märkte rund um das Thema Ostern entdecken.

Die Orte des Osterpfades sind: Bad Elster, Berga/Elster, Eger/Cheb, Fraureuth, Greiz, Mohlsdorf, Niederalbertdorf, Waltersdorf, Weida, Wolfersdorf und Wünschendorf

Wer keine Lust auf eine lange Wanderung hat, kann den Pfad auch mit dem Zug entdecken. Die Orte liegen an der Strecke der Erlstertalbahn.

Rundwanderung Ringethal

Die rund neun Kilometer lange Wanderung startet am Fähranleger Lauenhain. Über die Zschopau geht’s nach Ringethal, wo man zunächst der Ringstraße bis zur Falkenhainer Straße folgt.

Wenn man sich links hält, kommt man über Felder zur Raubschloss-Burgruine, von wo aus man einen guten Ausblick hat.

Waldwege führen oberhalb der Zschopau entlang in Richtung Talsperre Kriebstein. Nach etwa fünfeinhalb Kilometern, am Anglertreff, geht es dann zurück. Über die Talsperrenstraße gelangt man nach Falkenhain und über die Falkenhainer Straße wieder nach Ringethal.

Mit der Fähre geht es zurück zum Ausgangspunkt.

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