Einsatz am Carolafelsen: 66-Jähriger stürzt in Felsspalte - Rettung per Helikopter

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Sächsische Schweiz - Zum Wochenstart wartete auf die Bergwacht in der Sächsischen Schweiz ein Einsatz auf dem Carolafelsen. Ein Mann war in eine Felsspalte gestürzt. Auch ein Rettungshubschrauber war an der Rettung beteiligt.

Der Hubschrauber "Christoph 62" brachte den Verunfallten (66) auf direktem Wege in ein Krankenhaus.
Der Hubschrauber "Christoph 62" brachte den Verunfallten (66) auf direktem Wege in ein Krankenhaus.  © Marko Förster

Wie ein Sprecher der Bergwacht Sachsen gegenüber TAG24 bestätigte, ereignete sich der schwere Wanderunfall am Montag um die Mittagszeit auf der Carolaaussicht.

Dort soll ein 66-jähriger Wanderer in eine Felsspalte gestürzt sein. Bei dem Sturz erlitt der Mann schwere Verletzungen, weswegen sowohl die Bergrettung als auch der Rettungshubschrauber "Christoph 62" auf den Plan gerufen wurden.

Sieben Einsatzkräfte der Bergwacht Bad Schandau konnten den Verunfallten sichern und erstversorgen. Aufgrund der schwierigen Geländebedingungen war es jedoch nicht möglich, den Mann über den Landweg zu retten.

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Aus diesem Grund entschieden sich die Einsatzkräfte für eine Luftrettung. Der 66-Jährige wurde mit einer Rettungswinde vom Hubschrauber aufgenommen und anschließend in ein Dresdner Krankenhaus gebracht.

Das unwegsame Gelände stellte die Rettungskräfte vor eine Herausforderung. Eine Rettung über den Landweg schien unmöglich, deswegen entschied man sich für den Helikopter samt Seilwinde.
Das unwegsame Gelände stellte die Rettungskräfte vor eine Herausforderung. Eine Rettung über den Landweg schien unmöglich, deswegen entschied man sich für den Helikopter samt Seilwinde.  © Marko Förster

Labyrinth-Einsatz und Leitersturz am Wochenende

Wo normale Wege aufhören, fangen sie an zu arbeiten. Die Bergwacht ist extra darauf spezialisiert, Menschen von Orten zu retten, die schwer zu erreichen sind.
Wo normale Wege aufhören, fangen sie an zu arbeiten. Die Bergwacht ist extra darauf spezialisiert, Menschen von Orten zu retten, die schwer zu erreichen sind.  © Marko Förster

Bereits am Wochenende musste die Bergwacht zweimal ausrücken, um dem Rettungsdienst zu helfen. Gegen 13.20 Uhr hat sich an der Westseite des Labyrinths eine 60-jährige Wanderin am linken Fuß verletzt.

Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes mussten die Einsatzkräfte jedoch feststellen, dass das unwegsame Gelände die Rettung so sehr erschwerte, dass die Sicherheit der Wanderin und der Einsatzkräfte nicht gewährleistet werden konnte.

Aus diesem Grund wurde die Bergwacht auf den Plan gerufen, die speziell auf Rettungen aus schwerem Gelände spezialisiert ist. Mithilfe von Flaschenzügen konnten die Einsatzkräfte anschließend die 60-Jährige zum Rettungswagen bringen, der auf dem nahegelegenen Parkplatz auf sie wartete.

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Am Sonntag ereignete sich auf der Bärensteinstraße in Thürmsdorf ein ähnlicher Einsatz - jedoch nicht im Wald, sondern auf einem Privatgrundstück. Ein 73-jähriger Mann war um 14.30 Uhr von einer Leiter gefallen und auch hier konnte der Rettungsdienst den Verletzten zwar versorgen, ihn jedoch nicht sicher zum Rettungswagen transportieren.

Die Bergwacht rückte aus und trug den Mann zum Fahrzeug.

Erstmeldung am 12. Mai um 9.48 Uhr, aktualisiert am 12. Mai um 11.26 Uhr.

Titelfoto: Fotomontage: Marko Förster

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