Mann stürzt 15 Meter in die Tiefe und schlägt gegen Felswand: Doppel-Einsatz der Bergrettung

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Bad Schandau - Während es bei der Bergwacht im Bielatal am Wochenende ruhig blieb, musste die Hüttenbesatzung in Rathen gleich zweimal zu den Klettersteigen in der Sächsischen Schweiz ausrücken. Während ein Mann mit einem gebrochenen Arm noch relativ glimpflich davongekommen ist, musste ein anderer mit einem Helikopter in ein Krankenhaus gebracht werden.

Noch am Boden stabilisierten die Einsatzkräfte den Gestürzten.
Noch am Boden stabilisierten die Einsatzkräfte den Gestürzten.  © Bergwacht Großenhain/Repro: Marko Förster

Bereits gegen 11.39 Uhr musste die Bergwacht am Sonntag zum ersten Mal die Dienstschuhe schnüren. Ein Mann um die 60 Jahre ist beim Klettern am "Viererturm" aus einer Höhe von anderthalb Metern abgestürzt und dabei "unglücklich" gefallen.

Wie ein Sprecher der Bergwacht gegenüber TAG24 mitteilte, haben sechs Bergretter den Mann erstversorgt, bevor er mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht wurde. Bei seinem Sturz hatte sich der Kletterer einen Arm gebrochen.

Um 17.39 Uhr ging ein weiterer Notruf bei den Bergrettern ein. Erneut ging es zu den Schrammsteinen.

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Wenige Meter von der Stelle entfernt, an der sich der Mann vor wenigen Stunden verletzt hatte, ereilte einen weiteren Kletterer ein noch schwereres Schicksal.

Demnach hat der Mann Ende 50 sein Glück am Klettersteig "Direkte Westwand" am Meurerturm versucht, doch circa sechs Meter oberhalb des zweiten Sicherungsrings verlor er den Halt unter den Füßen.

Daraufhin stürzte der Mann 15 Meter in die Tiefe und schlug mit seinem Kopf gegen die Felswand, wobei er sein Bewusstsein für kurze Zeit verlor.

Mithilfe einer Seilwinde zog der Rettungshubschrauber Christoph 62 den verletzten Kletterer in die Lüfte.
Mithilfe einer Seilwinde zog der Rettungshubschrauber Christoph 62 den verletzten Kletterer in die Lüfte.  © Bergwacht Großenhain/Repro: Marko Förster

Rettungshubschrauber flog Kletterer ins Krankenhaus

Sein Seilpartner sicherte seinen Kollegen vom ersten Sicherungsring aus. Nach dem Sturz konnte er seinen Partner bis zum sicheren Boden ablassen, wo sich die Rettungskräfte um ihn kümmerten.

Mithilfe des Rettungshubschraubers Christoph 62 und einer Winde konnte der Mann schließlich von der Felswand gerettet und in ein Krankenhaus nach Dresden gebracht werden.

Titelfoto: Bergwacht Großenhain/Repro: Marko Förster

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