Schussgeräusche in Mehrfamilienhaus: Familienstreit endet in Großeinsatz

Zittau - Anwohnern eines Mehrfamilienhauses wurde am Dienstagabend angst und bange. Aus einer Wohnung hörten sie etwas, das sich wie Schussgeräusche anhörte. Kurz darauf stürmte die Polizei die Wohnung.

Mithilfe eines Schlüsseldienstes verschafften sich die Einsatzkräfte der Polizei Zutritt zur Wohnung.  © xcitepress

Wie ein Sprecher der Polizei Görlitz gegenüber TAG24 bestätigte, spielte sich die Auseinandersetzung am gestrigen Dienstagabend gegen 21.20 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in Zittau auf der Breiten Straße ab.

Anwohner alarmierten die Einsatzkräfte, nachdem sie einen lautstarken Streit aus einer Wohnung im Haus gehört hatten. Einige Hausbewohner berichteten sogar von Schussgeräuschen, was die Polizei dazu veranlasste, mit einem Großaufgebot anzurücken.

Nachdem sich die Ordnungshüter Zutritt zur Wohnung verschafft hatten, fanden sie in dieser eine 38-jährige Frau, die sich offenbar mit einem Familienangehörigen gestritten hatte. Ein Atemalkoholtest der Frau ergab einen Wert von 1,4 Promille.

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Ersten Erkenntnissen zufolge spielte eine Schusswaffe bei dem Streit jedoch keine Rolle.

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Der heftige Streit spielte sich in einem Mehrfamilienhaus in Zittau ab.  © xcitepress

Dennoch durchsuchten die Einsatzkräfte gemeinsam mit einem Polizeihund die Wohnung und den Bereich rund um das Haus, doch diese Suche blieb ohne Ergebnis.

Auch in der Wohnung selbst konnten keine Spuren, wie beispielsweise Einschusslöcher in den Wänden oder im Boden, gefunden werden, die auf einen Schusswaffengebrauch hinweisen.

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