12-Stunden-Anreise für Abschlepper: Unfall mit Transporter endet kurios

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Vierkirchen - Ein Unfall bei Vierkirchen (Landkreis Görlitz) sorgte am gestrigen Samstagmittag für Aufsehen. Grund dafür war die kuriose Art und Weise der Bergung.

Ein verunglückter Kleintransporter musste nach der polizeilichen Unfallaufnahme am Samstag auf Verlangen des Fahrers von einem Abschlepper aus Litauen geborgen werden. (Symbolfoto)
Ein verunglückter Kleintransporter musste nach der polizeilichen Unfallaufnahme am Samstag auf Verlangen des Fahrers von einem Abschlepper aus Litauen geborgen werden. (Symbolfoto)  © Hendrik Schmidt/dpa

Wie die Polizei mitteilte, war ein 58-jähriger Fahrer mit seinem Mercedes Vito offenbar zu schnell zwischen Arnsdorf und Thiemendorf unterwegs.

Bei winterglatter Fahrbahn verlor der Mann die Kontrolle über seinen Kleintransporter und kollidierte mit einem Baum, blieb glücklicherweise aber unverletzt.

Es folgte ein merkwürdiges Vorgehen des 58-Jährigen: Er wollte seinen nicht mehr fahrbereiten Mercedes unbedingt durch ein litauisches Unternehmen bergen lassen.

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Also musste sich der ausländische Abschlepper auf eine 12-Stunden-Fahrt nach Deutschland begeben. Währenddessen stand der Vito einfach weiter im Straßengraben.

Dies blieb natürlich nicht unbemerkt. "Die ungewöhnliche Parksituation sorgte für mehrere Anrufe in der Leitstelle", berichtet die Polizei. Der Gesamtschaden liege bei rund 20.000 Euro.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa

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