Fahrbahn gesperrt: Unfall sorgt für Stau auf A72
Penig - Eine Serie von schweren Unfällen sorgte am späten Montagnachmittag auf der A72 bei Penig (Landkreis Mittelsachsen) für Stau. Die Fahrbahn in Richtung Chemnitz wurde gesperrt.
Insgesamt passierten vier Unfälle etwa dreieinhalb Kilometer vor der Anschlussstelle Penig. Mehrere Krankenwagen und zwei Helikopter waren im Einsatz.
Laut Polizei passierte bei den Crash folgendes: Zunächst kam ein BMW-Fahrer (36) nach rechts von der Fahrbahn ab und verunglückte. Der 36-Jährige hatte Glück im Unglück, er blieb unverletzt.
Kurz darauf kam ein weiterer BMW (Fahrerin: 35) nach links von der Fahrbahn ab und krachte in die Leitplanke. Die Fahrerin und ein zwei Jahre altes Mädchen wurden dabei leicht verletzt.
"Mittlerweile hatte der 35-jährige Fahrer eines Audi angehalten, um Erste Hilfe zu leisten. Die 61-jährige Fahrerin eines BMW kollidierte mit dem haltenden Audi. Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt", berichtet eine Polizeisprecherin am Dienstag.
Der Zusammenprall war so heftig, dass der BMW gegen einen VW-Transporter (Fahrer: 47) geschleudert wurde. Der Transporter landete am Ende ebenfalls in der Mittelleitplanke.
Mehr als 100.000 Euro Schaden
Etwa 100 Meter vor den verunglückten Fahrzeugen kam dann noch ein VW von der Fahrbahn ab und prallte auch in die Leitplanke. Der VW schleuderte dann nach rechts gegen einen Mercedes. Dessen Fahrer (60) wurde schwer verletzt. Der VW-Fahrer (80) und seine Beifahrerin (80) erlitten leichte Verletzungen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Zum Zeitpunkt des Crash soll die Fahrbahn winterlich glatt gewesen sein.
Insgesamt entstand bei den vier Unfällen Sachschaden von etwa 147.000 Euro.
Laut Polizei wurde die Richtungsfahrbahn gesperrt. Die letzte freie Abfahrt war Rochlitz, allerdings staut sich der Verkehr bereits vor der Anschlussstelle. Gegen 20 Uhr war die Autobahn an der Unfallstelle wieder frei.
Erstmeldung: 16. März, 18.07 Uhr, zuletzt aktualisiert: 17. März, 15.04 Uhr
Titelfoto: EHL Media/Dietmar Thomas
