Langenwolmsdorf (Stolpen) - Ein umgekippter Lkw auf der S159 sorgte am Dienstagnachmittag zwischen Langenwolmsdorf und Neustadt (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) kurzzeitig für eine erhebliche Verkehrseinschränkung. Der Lastwagen kam von der Straße ab und landete in einem Feld. Übeltäter dafür könnte womöglich ein Krabbeltier gewesen sein.
Wie die Dresdner Polizeidirektion gegenüber TAG24 mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 14.30 Uhr am Abzweig "Heeselicht". Demnach sei der 43-jährige Fahrer eines Scania-Lasters gerade in Richtung Neustadt unterwegs gewesen, als er plötzlich in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam.
Der mit Sand beladene Lkw überfuhr den Seitenstreifen und kippte im Zuge dessen in den Straßengraben. Wie es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch nicht geklärt - ein Insekt könnte jedoch die Ursache des Unglücks sein.
Nach ersten Erkenntnissen gelangte ein kleines Krabbeltier in das Fahrerhaus des Lkws, überraschte den 43-Jährigen und stach zu. Ob der Stich tatsächlich zum Kontrollverlust führte, wird derzeit untersucht. Der Mann wurde nach dem Vorfall leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Für die Bergung des Lastwagens musste die S159 am Abzweig "Heeselicht" kurzzeitig voll gesperrt werden. Ein Abschleppwagen zog den Scania aus dem Graben und richtete ihn wieder auf.
Zur genauen Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Dresdner Polizei bislang keine Angaben machen - die Ermittlungen dauern an.