Kleintransporter rast in Linienbus: Sechs Verletzte, Hubschrauber im Einsatz

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Ralbitz-Rosenthal - Dramatische Szenen am Donnerstagmorgen auf der S101: Gegen 7.45 Uhr krachte in Ralbitz-Rosenthal im Landkreis Bautzen ein Kleintransporter in einen Linienbus - sechs Menschen wurden verletzt, eine Frau davon schwer.

Die Beifahrerin des Kleintransporters musste per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Beifahrerin des Kleintransporters musste per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.  © JKFOTOS/ Jens Kaczmarek

Wie ein Sprecher der Polizei gegenüber TAG24 erklärte, stand der Linienbus an einer Haltestelle, an Bord befand sich lediglich die 45-jährige Fahrerin. Sie blieb unverletzt.

Ganz anders die Situation im Kleintransporter: Das Fahrzeug war mit sechs Personen besetzt. Der 65-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

Seine Beifahrerin wurde jedoch schwer verletzt, im Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Anschließend wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

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Auch die übrigen Insassen des Kleintransporters wurden bei dem heftigen Aufprall verletzt und medizinisch versorgt. Genauere Angaben zu ihren Verletzungen liegen derzeit noch nicht vor.

Zunächst waren sogar zwei Rettungshubschrauber im Einsatz. Hintergrund: Es war unklar, ob ein weiterer Patient per Luftrettung transportiert werden muss.

Beide Fahrzeuge waren nach dem heftigen Zusammenstoß nicht mehr fahrtüchtig.
Beide Fahrzeuge waren nach dem heftigen Zusammenstoß nicht mehr fahrtüchtig.  © JKFOTOS/ Jens Kaczmarek

Die Ursache des Unfalls ist bislang noch unklar

Ein Großaufgebot an Rettungskräften sicherte die Unfallstelle. Neben Feuerwehr und Polizei waren laut Informationen von vor Ort sechs Rettungswagen sowie ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst im Einsatz, der die Abläufe koordinierte.

Die Polizei teilte außerdem mit: Der Fahrer des Kleintransporters stand weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss. Warum er ungebremst auf den Bus auffuhr, ist bislang ungeklärt.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Aufprall so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden müssen. Die Fahrbahn ist durch Trümmer noch verschmutzt. Die S101 bleibt daher vorerst voll gesperrt - wie lange genau, ist aktuell noch nicht absehbar.

Titelfoto: JKFOTOS/ Jens Kaczmarek

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