Neue Unfallstatistik für Chemnitz: Weniger Unfälle, aber mehr Tote

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Chemnitz - Die aktuelle Verkehrsstatistik der Polizeidirektion Chemnitz hat es in sich: Zwar krachte es etwas seltener als noch im Vorjahr - doch die Folgen waren dramatischer. 34 Menschen verloren 2025 im Direktionsbereich ihr Leben. Das sind zehn mehr als im Vorjahr.

Die Region hat wieder mehr Tote nach Unfällen zu beklagen: 34 Menschen starben im Vorjahr (2024: 24; 2023: 43).
Die Region hat wieder mehr Tote nach Unfällen zu beklagen: 34 Menschen starben im Vorjahr (2024: 24; 2023: 43).  © Imago/CHROMORANGE

Insgesamt registrierte die Polizei 21.908 Verkehrsunfälle - 404 weniger als 2025. "Nach einem stetigen Anstieg der Unfallzahlen bis 2023 ist nun, wie auch schon im Jahr 2024, ein Rückgang zu verzeichnen", so die Polizei.

Hauptursache bleibt jedoch nicht angepasste Geschwindigkeit. Mehr als die Hälfte aller Unfälle, bei denen Personen verletzt wurden, geht auf Raserei zurück.

Verkehrspolizei-Chef Sven Krahnert: "Jeder Verkehrsteilnehmer sollte sich bewusst sein, dass überhöhte Geschwindigkeit gravierende Folgen für sich selbst und andere haben kann."

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Auch Alkohol am Steuer bleibt ein großes Problem. 313 Unfälle wurden unter Alkoholeinfluss verursacht - 17 mehr als 2024. Dabei wurden 148 Menschen verletzt, drei starben. Hinzu kommen 77 weitere Unfälle, bei denen der Verdacht auf Drogenkonsum bestand (2024: 72 Unfälle).

In Wittgensdorf krachte ein Opel im November auf der Oberen Hauptstraße gegen einen Brückenpfeiler.
In Wittgensdorf krachte ein Opel im November auf der Oberen Hauptstraße gegen einen Brückenpfeiler.  © Harry Härtel
Oktober 2025: Ein überschlug sich auf der Zschopauer Straße in Chemnitz.
Oktober 2025: Ein überschlug sich auf der Zschopauer Straße in Chemnitz.  © Harry Härtel
Im März 2025 krachte ein Transporter bei Wildenfels in einen Lkw, der auf dem Seitenstreifen der A72 stand.
Im März 2025 krachte ein Transporter bei Wildenfels in einen Lkw, der auf dem Seitenstreifen der A72 stand.  © André März

Die Polizei reagierte mit verstärkten Kontrollen. Mehr als 2300 Geschwindigkeitskontrollen wurden durchgeführt, über 34.000 Tempoverstöße festgestellt. Zusätzlich gingen 1088 alkoholisierte Fahrer den Beamten ins Netz, noch bevor es zu einem Unfall kam.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/CHROMORANGE, André März, Harry Härtel (2),

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