Vom TikTok-Livestream in den Knast: Mann aus Sachsen sorgt für Kopfschütteln

Hoyerswerda - Was ist denn nur in der Oberlausitz los? Nachdem sich eine Suff-Fahrerin (24) mehr oder weniger selbst bei der Polizei anzinkte, meinte nun ein Untergetauchter (26), bei TikTok live zu gehen und dabei die Polizei verhöhnen zu müssen. Jetzt sitzt er hinter Gittern.

In der Schöpsdorfer Straße wurde der Untergetauchte (26) verhaftet.
In der Schöpsdorfer Straße wurde der Untergetauchte (26) verhaftet.  © Rico Löb

In der Schöpsdorfer Straße in Hoyerswerda fühlte sich der Gesuchte wohl sehr sicher und ging am Sonntagnachmittag im sozialen Netzwerk TikTok online, heißt: Er startete einen Livestream.

Gut zu erkennen war dabei die Wohnung seines Kumpels (65), auch die Umgebung konnten Ortskundige wohl schnell ausmachen.

Das hielt den jungen Protzer nicht davon ab, ordentlich aufzutrumpfen: Er verhöhnte die Polizei und brüstete sich damit, dass er auf freiem Fuß sei.

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Das änderte sich 35 Minuten später, als die Polizei in der Wohnung auftauchte. Da wurde dem TikTok-Prahler doch etwas bange, denn ganze neun Monate Haft muss er laut noch nicht vollstrecktem Urteil absitzen.

Schnell flüchtete er in den Kleiderschrank des Bekannten. Doch auch dorthin führte der Weg der Fahnder schnell.

Über TikTok verriet ein Flüchtiger der Polizei, wo er sich gerade versteckte. (Symbolfoto)
Über TikTok verriet ein Flüchtiger der Polizei, wo er sich gerade versteckte. (Symbolfoto)  © Monika Skolimowska/dpa
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Vom Schrank ging es dann in die doch etwas geräumigere Zelle. Allerdings: Auf TikTok muss der Online-Prahler jetzt wohl eine Weile verzichten.

Titelfoto: Bildmontage: Monika Skolimowska/dpa, Rico Löb

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