Dresden/Leipzig - Eine Vollsperrung behindert Sachsens wichtigste RE-Linie zwischen Dresden und Leipzig. Es kommt ab Samstag zu Fahrplanänderungen.
Wie der VVO mitteilte, wird sich die Reisedauer vom Saxonia-Express (RE50) bis zum 9. August zwischen den beiden Großstädten verlängern.
So fahren die Züge in Richtung Leipzig zwar von Dresden bis Borsdorf unverändert, kommen aufgrund einer Umleitung jedoch circa zehn Minuten später am Ziel an.
Die Verbindungen der Gegenrichtung starten jeweils acht Minuten später und erreichen Dresden infolge des geänderten Laufwegs mit einer Verzögerung von rund 16 Minuten.
Laut Infrastrukturbetreiber DB InfraGO finden Brückenarbeiten zwischen Leipzig-Engelsdorf und Leipzig-Volkmarsdorf statt. Offenbar werden davon betroffene Züge über den Güterring und Leipzig-Thekla umgeleitet.
Die Baumaßnahmen haben derweil auch Auswirkungen auf den Fernverkehr. ICE-Züge halten nicht am Leipziger Hauptbahnhof, sondern an der Messe. Dagegen fahren die IC-Züge weiterhin über den zentralen Umsteigepunkt, brauchen dafür jedoch länger.