Zum Wiehern! Moritzburg hat jetzt einen Pferde-Parkplatz

Moritzburg - Auch Rösser müssen rasten - und die Reiter erst recht! Am Ostermontag wird die neue "Reiterast" auf dem Gelände des Moritzburger Hochseilgartens am Mittelteich eingeweiht - mit einem bunten Programm von 11 bis 15 Uhr. Der Hochseilgarten eröffnet schon am Gründonnerstag die Saison - mit einem erweiterten Zehn-Meter-Parkour.

Zum Wiehern: Die neue Rast erfreut Ross (und Reiter).  © Sabine Köhler/PR

Der neue "Pferdeparkplatz" lädt zur Rast auf der Moritzburger Wander-Reiter-Route ein. "Sie umfasst zwei Runden, die sich wie in einer Acht in Moritzburg kreuzen", erklärt die ehrenamtliche Reitwegewartin Sabine Köhler (63) und verweist auf die Wander-App komoot, die auch Pferderouten anzeigt.

"Die Nord- und die Südroute umfassen jeweils rund 25 Kilometer - eine ideale Distanz für Pferde und geländeerfahrene Reiter, die Genuss und Kultur in der Heimat erleben wollen."

Eine erste Rast wurde bereits im Herbst an der Moritzburger "Mistschänke" eingerichtet, eine weitere soll am Campingplatz in Boxdorf entstehen.

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Auf dem Rastplatz kann das Pferd an einem separat eingezäunten Areal ohne "Parkgebühr" angebunden werden.

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Unmittelbar neben den überdachten Sitzangeboten kann das Pferd "geparkt" werden.  © Sabine Köhler/PR
Dariusz Wieczorek (58) und Sabine Köhler (63) laden zur Reiterrast im Moritzburger Hochseilgarten am Mittelteich ein.  © Stefan Häßler

Tolle neue Elemente fordern im Hochseilgarten zu Höchstleistungen

Hochseilgarten-Mitarbeiter Franz Bugner (24) probiert den neuen Parkour aus.  © Stefan Häßler

"Die Reiter können sich unterdessen mit einem Tankstellenfasan und Kaffee stärken", witzelt Hochseilgarten-Mitinhaber Darius Wieczorek (58) über das Bockwurst-Angebot. Es gibt aber auch Forelle oder Pizza.

Hoch über den Pferden in den Baumwipfeln hat der Hochseilgarten (insgesamt sechs Wege) mit einer Investition von 30.000 Euro den Zehn-Meter-Parkour aufgepeppt.

Insgesamt 37 Elemente fordern jetzt Mut und Sportlichkeit heraus - besonders die neuen Übungen "Gebetsmühle", "Steigbügel" und "Soljanka".

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Was sich die Vereinigung Freizeitreiter Deutschland wünscht: "Dass der sächsische Fernreitweg, den es seit 20 Jahren gibt, in einen benutzbaren Zustand versetzt wird", so Köhler.

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