Dresden - Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Während andere Clubs mit Geld um sich schmeißen, um im Kampf um den GFL Bowl 2026 im Rudolf-Harbig-Stadion aufzunehmen, setzen die Dresden Monarchs weiter auf Personal, das bereits gezeigt hat, dass es finalwürdig ist.
Neben all den deutschen Akteuren, die bereits von den Königlichen vorgestellt wurden und noch werden, die alle auch hier ihre Erwähnung verdient hätten, wurden schon vier Rückkehrer vorgestellt.
Mit Logan Mobelini (23) und Jason Denneboom (24) sind es seit dem heutigen Dienstag bereits sechs.
"Der Weg, den wir vergangene Saison eingeschlagen haben, ist nicht nur eine hohle Phrase. Für die Dresden Monarchs spielt Nachhaltigkeit eine sehr große Rolle", macht Martin Schmidt (37) klar.
Der Defense Coordinator der Monarchs unterstreicht: "Wir wollen mit Spielern langfristig zusammenarbeiten, vor allem wenn sie unter Beweis gestellt haben, wie wichtig sie für uns sein können. Beide kennen unsere Defense und wissen, was wir spielen wollen."
Ein Rückkehrer der Monarchs arbeitet auch als Model
Für Mobelini ist es bereits die dritte Saison im royalblauen Trikot. Zusammengerechnet kommt der US-Amerikaner in zwei Spielzeiten auf satte 151,5 Tackles, 11,5 Quarterback-Sacks sowie einen Forced Fumble und zwei Interceptions.
Seine Spielweise passt zum Schmidt-Stil: "Logan ist ein Musterbeispiel für die Einstellung und Intensität, die wir in unserer Defense fordern. Er spielt immer mit 100 Prozent und bringt die notwendige Aggressivität und Physis mit", so der 37-Jährige.
Mobelini soll trotz seiner erst 23 Jahre eine Führungsrolle übernehmen, Spielern wie Defensive-Back-Kollege Denneboom ein Vorbild sein. Schmidt: "Jason hat vergangene Saison gezeigt, was für ein Potenzial in ihm steckt. Seine Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen."
Der 1,85 Meter große und 85 Kilogramm schwere Niederländer, der übrigens die spielfreie Zeit mit einigen Model-Jobs überbrückt, kam vergangene Saison immer besser rein, holte 32,5 Tackles und eine Interception.