Nicht ganz sorgenfrei nach Berlin: Darauf sollen die Monarchs aufpassen

Dresden - Wenn selbst die Rebels so in eine offizielle Spielvorschau gehen, dann muss man bei den Dresden Monarchs diese Saison jede Menge richtig gemacht haben. "Wir wollen ehrlich sein: Das wird tough!", steht da auf der Seite der Berliner geschrieben. Das hat aber nicht nur was mit dem (vielleicht) besten Team der Liga zu tun.

Sinnbildlich: Die Offense um Receiver Montigo Moss (24, l.) ist kaum zu stoppen.  © Lutz Hentschel

Normalerweise spielen die Rebels gegen die Monarchs besonders gern, gar ein Sieg schmeckt normalerweise noch ein bisschen mehr. Aber bei den Hauptstädtern läuft es diese Saison so gar nicht.

Nur zwei Siege stehen fünf Niederlagen gegenüber. Vergangene Woche gab's eine 10:37-Pleite gegen das Nordschlusslicht Kiel.

Die Abstiegsrelegation ist plötzlich ein reales Szenario, gleichzeitig ist aber auch Play-off-Platz vier noch drin. Dass sie am Samstag (16 Uhr) unbedingt gewinnen müssen, macht die Berliner so gefährlich für das Team von Greg Seamon (71).

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"Unvorhersehbar ist ein bisschen das richtige Wort für das, was uns in Berlin erwartet. Ihr Quarterback hat sieben Touchdowns geworfen, aber auch acht Interceptions. Er ist auch ihr bester Runner. Klar ist aber, sie werden wieder sehr physisch spielen – darauf müssen wir vorbereitet sein", warnt der Monarchs-Headcoach.

Und obwohl sein Team diese Saison alle Widerstände aus dem Weg räumt, war der US-Amerikaner zuletzt nicht richtig zufrieden.

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Manches macht dem Headcoach der Dresden Monarchs auch Sorgen

Vance Feuerbacher (21, l.), Devonni Reed (27, M.) und die restliche Monarchs-Defense waren im Hinspiel griffsicher an ihren Gegnern.  © Lutz Hentschel

"Gegen Düsseldorf haben wir ein bisschen zu oft den Ball verloren, das besorgt mich etwas. Das haben wir in den drei Jahren, die ich hier bin, noch nie so oft."

Deswegen war ein großes Thema diese Woche die Ball-Sicherheit. Denn die wird auch in die andere Richtung wieder der Schlüssel sein.

"Druck auf den Quarterback wird wichtig. Im ersten Spiel hatten wir gegen ihre Offensive Line sechs Sacks", so Seamon:

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"Wir müssen auf die Details achten und uns nicht auf Konfrontationen einlassen. Im ersten Spiel hat das sehr gut funktioniert. Wir müssen einfach diszipliniert sein und unsere Arbeit so gut wie möglich erledigen."

In Spiel eins im Juni gab's einen klaren 42:14-Erfolg gegen den Ex-Dresdner D-Liner Lamonte McDougle (27) & Co.

Der könnte im Laufe des Spiels übrigens auch ein neues Ziel bekommen. Denn neben Stamm-Quarterback Rocky Lombardi (28) soll im Mommsenstadion auch der hochkarätige Ersatz Casey Thompson (27) Spielzeit bekommen.

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