Zwei Neue für die Dresden Monarchs, Quarterback-Suche hält an

Dresden - Am morgigen Sonntag findet in Glendale der Super Bowl statt - ein Ziel, das wohl jeder Footballer einmal hat. Nur ganz wenige werden es erreichen. Doch einige Talente, die der neue Dresden-Monarchs-Chefcoach aktuell noch trainiert, haben zumindest gute Chancen.

Monarchs-Geschäftsführer Jörg Dreßler (48).
Monarchs-Geschäftsführer Jörg Dreßler (48).  © Lutz Hentschel

Derzeit betreut Paul Alexander (62) nämlich noch mehrere College-Spieler, die beim nächsten Draft Ende April gute Chancen haben, in einem der 32 NFL-Teams unterzukommen.

Je nach Sortierung der Talente für den Draft könnte eventuell auch für die Monarchs noch der ein oder andere Spieler abfallen. Zumindest wird darauf aktuell noch gewartet.

"Wir sind absolut im Zeitplan und machen keine Schnellschüsse. Da gibt es absolut keinen Druck", so Geschäftsführer Jörg Dreßler (48) - wohl wissend, dass die Konkurrenz auf der Suche nach den Top-Talenten nicht schläft.

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Unter den bisher vier vorgestellten Neuzugängen waren zumindest noch keine US-Amerikaner. Zuletzt wurden mit Tight End Oliver Tribler (25) und Defensive Liner Chris Larsen (26) ein Däne und ein Kanadier präsentiert.

Larsen spielte zuletzt bei den Ottawa Redblacks, Tribler bei den Kopenhagen Towers.

Dresden Monarchs wollen vermehrt auf junge Spieler setzen

Der Kanadier Chris Larsen (26) ist Neuzugang Nummer vier bei den Monarchs.
Der Kanadier Chris Larsen (26) ist Neuzugang Nummer vier bei den Monarchs.  © PR / Dresden Monarchs

Auch wenn die beiden wohl nicht mehr in das Genre "Talent" kategorisiert werden können, so will man bei den Dresdnern in der Saison wieder vermehrt auf junge Spieler setzen.

Das macht nicht nur wirtschaftlich Sinn, sondern ist vermutlich auch recht praktikabel. Denn in der GFL dürfen maximal nur zehn Neuzugänge pro Saison verpflichtet werden. Ausgenommen davon sind Spieler unter 23 Jahren. Die unterliegen der Talenteförderung und werden nicht beschränkt.

Natürlich ist Alexander bei den Gesprächen mit den potenziellen Neuen immer mit im Boot - wie auch bei der Suche nach einem neuen Quarterback.

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Der soll auch dieses Jahr wieder aus den USA kommen. Umso besser also, dass der künftige Headcoach bestens vernetzt und aufgestellt ist.

Der 62-Jährige besitzt dank seines "ProCoach.Network" eine umfassende und nahezu lückenlose Datenbank des amerikanischen College-Systems.

Titelfoto: PR / Dresden Monarchs

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