Kommt die "ELF" doch zurück? Liga kündigt weitere Zukunft an – mitten im Insolvenz-Stress
Deutschland - Sie stecken mitten im Insolvenzverfahren, doch die European League of Football (ELF) übt sich in Optimismus. Laut eigener Mitteilung soll ein Grundstein für eine neue Zukunft gelegt worden sein.
Nachdem Mitte 2025 Meldungen über Inkasso-Stress, Vollstreckungsbescheide und Kontopfändungen bekannt wurden, hat man im April schließlich das Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Hamburg eröffnet.
Doch statt dem schon mehrfach vermuteten finalen Aus, scheint man auch hier wieder den Hals aus der Schlinge bekommen zu haben.
Irgendwie zumindest, denn einige Teams haben sich bereits neuen europäischen Ligen angeschlossen – diese zum Teil sogar aktiv mitgegründet, um sich von der ELF zu distanzieren.
Doch genau diese scheint sich sicher zu sein: "Unser Konzept stellt einen wesentlichen Meilenstein im Rahmen des Sanierungsprozesses dar." So lässt sich zumindest Geschäftsführer Zeljko Karajica zitieren.
Liga sucht "verlässlichen Kreis teilnehmender Teams"
Er führt auch das Gesellschafterkonsortium – und diese habe nun mit Insolvenzverwalter Andreas Romey eine Lösung zum Liga-Erhalt ausgearbeitet.
Man beabsichtige "die insolvente ELF im Rahmen eines Insolvenzplans zu restrukturieren, zu entschulden und in eine neue Gesellschaft zu überführen."
Man werde "gezielte strukturelle Anpassungen" vornehmen und das Franchisemodell überarbeiten. Die Verantwortlichen wollen den Grundstein legen, um mit einem "verlässlichen und nachhaltig aufgestellten Kreis teilnehmender Teams" die Liga fortzuführen.
Titelfoto: Julie Sebadelha/AFP
