Rumms! NFL-Spieler mit Kopfstoß gegen seinen eigenen Coach

Kansas City/Los Angeles - Der Hit hat richtig weh getan! Der Headcoach der Los Angeles Rams, Sean McVay (36), musste beim Spiel gegen die Kansas City Chiefs einen üblen Hit einstecken.

Schmerzhafter Zusammenprall für Rams-Headcoach Sean McVay (36). Schmerzhafter dürfte nur die Niederlage gegen die Chiefs gewesen sein.
Schmerzhafter Zusammenprall für Rams-Headcoach Sean McVay (36). Schmerzhafter dürfte nur die Niederlage gegen die Chiefs gewesen sein.  © Bildmontage: Christian Petersen / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP, DAVID EULITT / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Nachdem die Offense der Chiefs, um Superstar Patrick Mahomes (27) im ersten Viertel zu einem Punt und damit verbundenen Angriffswechsel gezwungen wurde, kam die Offense der LA-Rams ins Spiel.

Darunter auch: der Tight-End mit der Nummer 49, Roger Carter jr. Offensichtlich war der 23-Jährige kurz davor seinen Einsatz zu verpassen und stürmte mit Tempo aufs Feld während er sich noch den Helm zu machte.

Soweit nichts Außergewöhnliches, wäre da nicht sein Headcoach gewesen. Der war gerade dabei, mit seiner Defense abzuklatschen, die es überhaupt ermöglichte, dass es nun die Offense der Rams zum Zug kam.

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Als McVay die Seitenlinie entlang lief, stürmte von hinten eben jener Carter jr. aufs Feld und traf seinen Trainer mit seinem Helm und seiner Schulter im Gesicht! Der Treffer war sogar so heftig, dass McVay das Headset vom Kopf flog.

Auf den Kamerabildern war zu sehen, dass dieser Treffer richtig weh getan haben muss. Minuten später griff sich der Headcoach immer noch mit schmerzverzerrten Gesicht an den Kiefer und tastete die Stelle ab.

Der schmerzhafte Zusammenprall zwischen Sean McVay und Roger Carter Jr. im Video!

"Es war ein guter Treffer" - Sonntagabend doppelt schmerzhaft für Headcoach Sean McVay und seine Rams

Immer einen Schritt zu spät! Den LA Rams fehlten gegen die Kansas-City-Chiefs oft die entscheidenden Zentimeter.
Immer einen Schritt zu spät! Den LA Rams fehlten gegen die Kansas-City-Chiefs oft die entscheidenden Zentimeter.  © Jason Hanna / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

Nach der Partie gegen die Chiefs konnte der 36-Jährige bereits Entwarnung geben.

"Es war ein guter Treffer, aber ich bin okay", sagte er, als er nach dem Spiel auf den Zusammenstoß angesprochen wurde.

Sicherlich wird er aber noch ein ernstes Wort mit seinem Spieler gesprochen haben. In der NFL gelten die Trainer und Offiziellen als große Respekts- und Autoritätspersonen. Roger Carter jr. wird in nächster Zeit sicherlich ein genaues Auge darauf werfen, wo sich sein Trainer an der Seitenlinie befindet.

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Noch schmerzhafter als der Zusammenprall wird für die LA-Rams allerdings die erneute Niederlage sein. Mit 26:10 mussten sich die Rams ohne Star-Quarterback Matthew Stafford (34) den Chiefs geschlagen geben. Es ist bereits die achte Niederlage im elften Spiel für den amtierenden Super-Bowl-Champion. Verlieren sie auch in der kommenden Woche im Division-Duell gegen die Seattle Seahawks, steht bereits fest, dass sie die Playoffs nicht mehr erreichen können.

Aber auch mit einem Sieg dürfte es nur den Zeitpunkt des endgültigen Aus nach hinten verschieben. Die Chance, dass die Rams tatsächlich noch in die "Wild-Card-Round" kommen, liegt bei lediglich drei Prozent.

Wie die Woche für unsere Deutschen Spieler verlief, lest ihr in unserer Kolumne.

Titelfoto: Bildmontage: Christian Petersen / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP, DAVID EULITT / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

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