Fliegender Wechsel: Dieser Niners-Hüne kämpft jetzt um die Meisterschaft!

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Chemnitz - Erstmals seit vier Jahren finden die Play-offs in der Basketball-Bundesliga ohne die Niners statt. Einer aus dem Team der Chemnitzer kämpft dennoch um den Titel - in Frankreich! Amadou Sow (28) wechselt mit sofortiger Wirkung zum 21-fachen französischen Meister ASVEL Lyon-Villeurbanne.

Amadou Sow (28) wechselt mit sofortiger Wirkung zum 21-fachen französischen Meister ASVEL Lyon-Villeurbanne.
Amadou Sow (28) wechselt mit sofortiger Wirkung zum 21-fachen französischen Meister ASVEL Lyon-Villeurbanne.  © Imago / Eibner

Wie ist das möglich? In Deutschland ist das Transferfenster längst geschlossen. In Frankreich nicht. Und so nutzte der EuroLeague-Teilnehmer die Möglichkeit, seinen Kader für den Saison-Endspurt mit Sow zu verstärken.

Der aus Mali stammende 2,06-Meter-Hüne reiste umgehend aus Chemnitz ab und könnte schon am Dienstag im Viertelfinale gegen Cholet sein Debüt für den Club von NBA-Legende Tony Parker feiern.

Niners-Geschäftsführer Steffen Herhold sagte zum Abschied: "Wir danken Amadou für seine Leistungen in unserem Jersey und wünschen ihm sowie seiner Familie alles Gute für dieses neue Abenteuer."

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Sow kennt die französische Liga. Er kam vor einem Jahr von SIG Straßburg zu den Niners. Zuvor hatte er infolge eines Kreuzbandrisses über ein Jahr lang pausieren müssen.

In Chemnitz wollte Sow zu alter Stärke zurückfinden. Mit etwas Anlaufzeit drehte der Malier immer weiter auf. Vor allem rund um den Jahreswechsel zählte er zu den besten Spielern der "Orange Army".

Amadou Sow erzielte im Schnitt 12,5 Punkte und erkämpfte 5,9 Rebounds

Kleinere Verletzungen und Erkrankungen bremsten Sow danach etwas aus. Am Ende bestritt er nur 43 der möglichen 54 Pflichtspiele, erzielte im Schnitt 12,5 Punkte und erkämpfte 5,9 Rebounds. Dank seiner starken Trefferquoten von 61,4 Prozent aus dem Zweier-Bereich, 37,6 Prozent von der Dreier- sowie 78,7 Prozent von der Freiwurflinie spielte er sich in die Notizbücher zahlungskräftigerer Clubs.

Nun folgt der Schritt zum ASVEL Lyon-Villeurbanne. Mit den Südfranzosen, welche letztmalig 2022 den nationalen Titel gewinnen konnten, könnte Sow eine gute Rolle in den Play-offs und im Kampf um die Meisterschaft spielen.

Titelfoto: Imago / Eibner

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