Chemnitz - Vier Spiele müssen die Niners in der BBL-Hauptrunde noch bestreiten. Die zwei kommenden Partien sind die schwersten.
Am Montagabend (20 Uhr) gastiert Pokalsieger Bamberg in der Messe Chemnitz. Die Oberfranken gingen in den vergangenen zehn Spielen neunmal als Sieger vom Parkett und sind aktuell Tabellendritter. Am 3. Mai müssen die Chemnitzer zum Zweiten Alba Berlin.
Mit zwei Heimsiegen in Folge hat sich die Mannschaft von Trainer Rodrigo Pastore (53) an Platz zehn herangearbeitet. Der berechtigt zur Teilnahme an den Play-ins.
Rostock als aktuell Zehnter hat den direkten Vergleich gegen Chemnitz verloren, steht wie die Niners bei 14 Siegen und hat noch ein Nachholspiel (gegen Bayern München) in der Hinterhand.
Die Korbjäger um Kevin Yebo (30) müssen mindestens zwei, im besten Fall drei Siege holen, sonst beendet das Pastore-Team die Saison so früh wie lange nicht. Seit 2022 standen die Sachsen immer in den Play-offs.
"Ich hoffe, dass wir durch den Jena-Sieg einen zusätzlichen Schub bekommen", betonte Yebo. Gegen die Thüringer hatten die Niners durch den Buzzer-Dreier von Corey Davis in letzter Sekunde gewonnen.
"Wir mussten die gesamte Saison über mit Rückschlägen kämpfen und haben immer wieder Charakter gezeigt. Der Jena-Sieg hat uns ganz viel neue Energie gegeben. Die nehmen wir mit in die letzten vier Spiele", erklärte Kostja Mushidi (27).