Niners verpassen knapp die Sensation und beklagen den nächsten Verletzten

Chemnitz - Die Niners haben sich mit einer kampfstarken Leistung von der europäischen Bühne verabschiedet! In Slowenien endete am Mittwochabend der erstmalige Ausflug in den ULEB EuroCup. Serienmeister Olimpija Ljubljana hatte in der entscheidenden Phase mehr Körner sowie eine bessere Wurfquote und zog mit einem 73:65 (40:44)-Sieg ins Viertelfinale ein.

Neu-Nationalspieler Kostja Mushidi (27) ist nach dem Aus im Achtelfinale enttäuscht.  © IMAGO / Alexander Trienitz

"Wir waren kurz davor, die Sensation zu schaffen. Die Niederlage tut sehr weh", sagte der enttäuschte Neu-Nationalspieler Kostja Mushidi (27) nach dem Aus im Achtelfinale.

In der ersten Halbzeit führte Chemnitz zwischenzeitlich mit acht Punkten (34:26/18. Minute). Knackpunkt war das dritte Viertel, in dem bei den Gästen offensiv nichts mehr ging.

Das Team von Trainer Rodrigo Pastore (53) erzielte in zehn Minuten lediglich sieben Punkte. Mit einem 46:54-Rückstand ging es in den entscheidenden Abschnitt.

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Mushidi: "Wir hatten die Chance, die Führung auszubauen. Haben wir leider nicht geschafft. Wir verwerfen im gesamten Spiel zwölf Freiwürfe. Das war in diesem knappen Spiel unser Genickbruch."

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Aktuell stehen die Niners auf Rang elf, vier Plätze hinter Rostock

Amadou Sow, mit 13 Punkten bester Niners-Werfer, brachte die Gäste mit seinem Dreier in der 37. Minute bis auf zwei Zähler heran (63:65). Mehr ging nicht. "Defensiv war das ordentlich. Offensiv war das vor allem im dritten Viertel zu wenig. Wir können trotzdem stolz auf uns sein, denn wir haben alles auf der Platte gelassen", betonte Mushidi.

Der 27-Jährige hatte in der Schlussphase auch noch Verletzungspech. Er musste mit einer Wadenverletzung vorzeitig das Spiel beenden. Mushidi zu TAG24: "Ich bin gerade am Humpeln. Die Ärzte werden sich das anschauen. Dann werden wir sehen, ob es für Rostock reicht." In Rostock kämpfen die Niners am Sonntag um wichtige Punkte in der BBL.

In der Basketball-Bundesliga holte das Pastore-Team zuletzt drei Siege aus vier Spielen. Aktuell stehen die Niners auf Rang elf, vier Plätze hinter Rostock. Wollen die Chemnitzer den direkten Einzug in die Play-offs (Rang sechs) schaffen, muss bei den Ostseestädtern möglichst ein Sieg her. Im Hinspiel hatten sich die Chemnitzer kurz vor Weihnachten mit 97:92 behaupten können.

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