Personell angeschlagene Niners geben Favoritenrolle ab: Siebter Sieg gegen Rostock?

Chemnitz - Der direkte Vergleich zwischen beiden Vereinen spricht klar für die Niners: Siebenmal trafen sie in der BBL auf die Rostock Seawolves. Sechsmal verließen die Chemnitzer als Sieger das Parkett.

DeAndre Lansdowne (36, M.) wechselte vor zwei Jahren nach Rostock und steht am Sonntag besonders unter "Beobachtung".  © IMAGO/Alexander Trienitz

So war es auch beim Offensiv-Spektakel in der Hinrunde. Kurz vor Weihnachten gewann die Mannschaft von Trainer Rodrigo Pastore (53), die in dieser Partie 21 (!) Dreier versenkte, mit 97:92 (52:51).

Am Sonntag (16.30 Uhr) stehen sich beide Teams erneut gegenüber. In die Favoritenrolle schlüpfen die Niners dieses Mal nicht. Sie haben aktuell zwei Siege weniger auf dem Konto als die Ostseestädter. Die konnten sieben der vergangenen zehn Spiele siegreich gestalten.

Dem Pastore-Team stecken zudem die (Reise-)Strapazen vom EuroCup-Achtelfinale in Ljubljana (65:73) in den Knochen. Einige Spieler sind angeschlagen. Ihr Einsatz steht auf der Kippe.

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Seawolves-Headcoach Przemyslaw Frasunkiewicz (47) warnt dennoch: "Die Chemnitzer haben eine gefährliche Mannschaft. Im Gegensatz zum Hinspiel haben sie sich auf mehreren Positionen nochmals verstärkt. Sie sind tiefer in ihrem Kader geworden. Sie haben mit Corey Davis und Eric Washington zwei unglaublich gute Spielmacher und mit Kevin Yebo und Amadou Sow einen unglaublich starken Frontcourt."

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Routinier DeAndre Lansdowne (36) wird am Sonntag besonders im Fokus stehen. Der 36 Jahre alte US-Amerikaner gewann mit den Niners vor zwei Jahren den FIBA Europe Cup.

Im vergangenen Sommer brach er vorzeitig die Zelte in Chemnitz ab. Nach seinem Wechsel zu den Rostockern übte Lansdowne öffentliche Kritik an Trainer Pastore.

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