Bath (England) - Bei der vergangenen Darts-Weltmeisterschaft avancierte Justin Hood (32) praktisch über Nacht zum Star. Er begeisterte die Fans nicht nur mit seinem überraschenden Viertelfinaleinzug, sondern vor allem auch mit einem ikonischen Oben-ohne-Jubel. Der Engländer ist aber offenbar auch in den privatesten Momenten ein ziemlich bunter - und nackter - Vogel.
Das bewies der 32-Jährige nun eindrucksvoll mit einer kuriosen Anekdote im Interview mit "talkSPORT Darts". Denn ausgerechnet der Heiratsantrag des Pfeilwerfers lief ganz anders ab, als viele Fans sich vielleicht vorgestellt hätten.
"Der Ring wurde als Paket geliefert, und ich kam gerade aus der Dusche", begann Hood zu erzählen. "Ich habe ihn mir direkt nackt geschnappt und die Frage gestellt."
Die Reaktion seiner Partnerin Jessica habe den Darts-Profi jedoch nicht zufriedengestellt. "Sie hat nicht geweint, deswegen habe ich dann angefangen zu weinen, weil mich das wütend gemacht hat", so Hood.
"Ich stand da, splitterfasernackt. Ich bin reingekommen, aufs Knie gefallen und das alles. Aber sie antwortete einfach nur: 'Oh, yeah'", führte Hood weiter aus. "Also habe ich den Ring nach ihr geworfen und gesagt: 'Na, wenn das so läuft, dann heirate dich halt selbst!'"
Ganz ernst dürfte der Paradiesvogel seinen Vorwurf wohl nicht gemeint haben, denn seine Angebetete ist schließlich noch mit ihm vor den Altar getreten.
Justin Hood liebt Spontanität und chinesisches Essen
Auf die Nachfrage, ob Hood bei dem Antrag tatsächlich komplett nackt gewesen sei und nicht einmal ein Handtuch umgehabt habe, bestätigte er mit verschmitztem Lächeln: "Kein Handtuch, splitterfasernackt. Du kannst dabei kein Handtuch tragen."
Der skurrile Liebesbeweis passt zu "Happy Feet", der ähnlich eigenwillig auf der großen Darts-Landkarte aufgeschlagen ist, wie er offenbar lebt.
"Alles, was ich im Leben mache, passiert relativ spontan. Ich schaue einfach, was passiert. Das ist einfacher", erklärte der Brite.
Nur bei einer Sache lässt er nicht mit sich diskutieren: "Nein, niemals. Ich kann irgendwo einen Job finden, aber chinesisches Essen ist Leben", antwortete er auf die Frage, ob er einen WM-Titel nehmen würde, wenn er dafür nie wieder chinesisches Essen essen könnte.