Es geht doch! DSC-Girls schlagen Vilsbiburg

Dresden - Drei Tage nach der 0:3-Heimpleite gegen Aachen ist der DSC auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Vor 2131 Zuschauern in der Margon Arena wurden die Roten Raben Vilsbiburg mit 3:1 niedergekämpft.

Der DSC konnte am Dienstagabend jubeln. Auch Lara Berger, die gegen Vilsbiburg mit 21 Punkten die Topscorerin war.
Der DSC konnte am Dienstagabend jubeln. Auch Lara Berger, die gegen Vilsbiburg mit 21 Punkten die Topscorerin war.  © Lutz Hentschel

Coach Alex Waibl nahm zwei Änderungen in der Startformation vor. Statt Agnes Pallag lief Linda Bock im Außenangriff auf, als Libera kehrte Sophie Dreblow zurück. Elisa Lohmann stand draußen.

Anders als gegen Aachen lagen die Gastgeberinnen im ersten Satz nie zurück. Bei einer Aufschlagserie von Kapitänin Jennifer Janiska zog der DSC von 10:8 auf 14:8 weg.

Die Raben machten anschließend zwar drei Punkte in Folge, kippen konnten sie das Geschehen allerdings nicht. Der zweite Satzball brachte das 25:22.

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Auffallend: Lara Berger gelangen im ersten Akt 8 Punkte (am Ende insgesamt 21), im gesamten Spiel gegen Aachen waren es nur fünf.

Dresdner SC startet im vierten Akt eine Aufholjagd

Es lief noch längst nicht alles rund, der DSC musste hart kämpfen. Hier rettet Linda Bock mit tollem Einsatz.
Es lief noch längst nicht alles rund, der DSC musste hart kämpfen. Hier rettet Linda Bock mit tollem Einsatz.  © Lutz Hentschel

Im zweiten Durchgang sah es trotz einiger Fehler bis zum 21:18 gut aus für die Dresdnerinnen.

Doch nach dem 24:22 brachte der DSC seine beiden Satzbälle nicht durch, weil ein Aufschlag ins Netz, ein Angriff ins Aus ging. Die Raben bedankten sich - 24:26.

Jetzt nur nicht ans Aachen-Spiel denken, nicht die Nerven verlieren, hieß nun die Devise für die Waibl-Schützlinge.

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Los ging der dritte Akt mit einem 0:2-Rückstand, ein 8:6-Vorsprung wurde wieder aus der Hand gegeben - 10:10. Bis zum 15:14 ging es eng zu. Berger sorgte schließlich für das 25:20.

Mit der eingewechselten Julia Wesser an der Spitze startete der DSC im vierten Akt nach dem 18:23 eine grandiose Aufholjagd, wehrte insgesamt vier Satzbälle der Raben ab und jubelte nach dem ersten Matchball über das 28:26, den so wichtigen 3:1-Sieg.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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