Direkter Durchmarsch nach unten: Alle Absteiger der 3. Liga stehen fest

Von Christoph Lother, Maximilian Wendl & Martin Gaitzsch

Ulm - Einmal von der Regionalliga bis in die 2. Fußball-Bundesliga und zurück: Der erneute Abstieg des SSV Ulm ist besiegelt.

Pavel Dotchev übernahm während der Saison die Ulmer Spatzen, konnte aber weder die Heimniederlage gegen Viktoria Köln noch den drohenden Abstieg verhindern.  © Robert Michael/dpa

Nach einem 0:2 (0:0) gegen Viktoria Köln können die Schwaben das rettende Ufer in der 3. Liga an den verbleibenden beiden Spieltagen der Saison nicht mehr erreichen.

Die beiden Kölner Leonhard Münst (72. Minute) und Soichiro Kozuki (81.) besiegelten mit ihrem Toren das Schicksal des SSV.

Für die Ulmer ist es der zweite Abstieg nacheinander und der Tiefpunkt einer ganz bitteren Saison. Auch Pavel Dotchev als dritter Trainer in dieser Spielzeit nach Robert Lechleiter und Moritz Glasbrenner brachte nicht den erhofften Umschwung.

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Der 60-Jährige, ein Trainer-Urgestein in der 3. Liga, hatte den Posten Mitte November übernommen.

Am Mittwoch hatten die Ulmer bereits angekündigt, sich im Sommer wieder von Dotchev zu trennen.

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Ulms beispielloser Abstieg: Auch Havelse, Schweinfurt und Aue gehen runter

Auch für Havelse-Coach Samir Ferchichi (2.v.l.) und seine Mannen ist das Abenteuer 3. liga nach nur einem Jahr wieder beendet.  © Soeren Stache/dpa

Auch zwei Sportchefs waren dem sportlichen Niedergang seit dem Abstieg aus der 2. Liga im Sommer 2025 zum Opfer gefallen: Erst musste Markus Thiele gehen, dann auch sein Nachfolger Stephan Schwarz.

Den Neuaufbau soll vor allem der künftige Sportdirektor Murat Isik gestalten. Im Abstiegskampf sind damit bereits an Spieltag 36 sämtliche Entscheidungen gefallen.

Seit Sonnabend steht auch fest, dass der TSV Havelse den Gang in die 4. Liga antreten muss.

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Die Niedersachsen kamen beim SC Verl mit 0:4 unter die Räder.

Schon etwas länger standen der FC Erzgebirge Aue und der 1. FC Schweinfurt als Absteiger fest.

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