Jüngster Trainer der 3. Liga muss gehen: Schlusslicht zieht die Reißleine

Schweinfurt - Das Schlusslicht der 3. Liga zieht die Reißleine! Trainer Victor Kleinhenz (34) führte den Klub vergangenes Jahr sensationell zum Aufstieg aus der Regionalliga, jetzt muss er allerdings seinen Hut nehmen.

Victor Kleinhenz (34) stand von Sommer 2024 bis jetzt an der Schweinfurter Seitenlinie.
Victor Kleinhenz (34) stand von Sommer 2024 bis jetzt an der Schweinfurter Seitenlinie.  © Matthias Koch/dpa

Das berichtet die vereinsnahe "Main-Post" am Mittwochmorgen. Demnach stellen die Unterfranken neben dem jüngsten Drittliga-Coach auch dessen Assistenten Georg Opfermann (37) frei. Eine Bestätigung der Schweinfurter steht jedoch noch aus.

Das Training soll zunächst von Gerd Klaus (55) geleitet werden. Das Amt auf der Bank der Nullfünfer hatte er bereits von 2012 bis 2018 inne, die letzten zwei Jahre in Doppelfunktion als Sportlicher Leiter. Seit einigen Monaten steht er den Grün-Weißen als Berater zur Seite.

Schweinfurt belegt mit mickrigen zehn Punkten aus 24 Partien und einer Tordifferenz von minus 36 derzeit abgeschlagen den letzten Platz der Tabelle. Der Abstand zum TSV Havelse auf Rang 19 beträgt schon neun Punkte, bis zum rettenden Ufer sind es gar 17. Der direkte Wiederabstieg scheint nur noch Formsache.

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Lediglich drei Siege konnte das Team unter Kleinhenz einfahren, dazu gelang am Sonntag gegen Ingolstadt noch ein 1:1-Unentschieden. Demgegenüber stehen 20 Niederlagen.

Co-Trainer Opfermann kann die Reaktion daher sogar verstehen: "Ich bin stolz auf den Verein, dass er so lange ruhig und besonnen agiert hat", sagte der 37-Jährige der Main-Post. "Ich wünsche dem FC 05 ein glückliches Händchen und viele Punkte."

Titelfoto: Matthias Koch/dpa

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