Lappen weg: Drittliga-Profi knallt mit 2,1 Promille gegen Verkehrsschild

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Aachen - Nach dieser Suff-Fahrt ist er den Lappen lange los! Drittliga-Profi Joel da Silva Kiala (22) von Alemannia Aachen schaut tief ins Glas, setzt sich betrunken ans Steuer, baut einen Unfall und muss jetzt büßen.

Joel da Silva Kiala (22) baute Anfang Juli mit seiner Suff-Nacht am Steuer großen Mist.
Joel da Silva Kiala (22) baute Anfang Juli mit seiner Suff-Nacht am Steuer großen Mist.  © IMAGO / Steinsiek.ch

Der Vorfall ereignete sich nach Berichten der Aachener Zeitung an einem Juli-Morgen gegen 6 Uhr in der Früh.

Kiala war in der Kaiserstadt auf der Adenauerallee Richtung Trierer Straße unterwegs, als er mit seinem Auto von der linken Fahrbahn abkam und gegen ein Verkehrsschild knallte. Das Schild fiel scheppernd zu Boden.

Anschließend versuchte der Aachen-Verteidiger, das Weite zu suchen. Den Vorfall beobachtete eine Polizistin, die zu dem Zeitpunkt nicht im Dienst war. Gedankenschnell stellte die Beamtin den Sünder, ehe ihre diensthabenden Kollegen eintrafen und übernahmen.

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Der stark betrunkene Kiala soll Gleichgewichtsprobleme gezeigt und einen Atemalkoholtest verweigert haben. Die spätere Blutprobe ergab einen Promillewert von 2,1, Kiala wurde für mehrere Monate aus dem Verkehr gezogen.

Das Amtsgericht Aachen bestätigte auf Anfrage von t-online.de, dass für den Alkohol-Fahrer ein neunmonatiges Fahrverbot beantragt wurde - ohne einen Namen zu nennen.

Zudem muss der 22-Jährige voraussichtlich eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) mit Abstinenznachweisen ablegen und eine Strafe in Höhe von 1200 Euro blechen.

Joel da Silva Kiala bekommt von Alemannia Aachen zusätzliche Geldstrafe aufgebrummt

Sportlich ist da Silva Kiala (M.) auf dem aufsteigenden Ast, disziplinarisch erlaubte er sich einen "schwerwiegenden Fehler".
Sportlich ist da Silva Kiala (M.) auf dem aufsteigenden Ast, disziplinarisch erlaubte er sich einen "schwerwiegenden Fehler".  © Christoph Reichwein/dpa

Wie die Aachener Zeitung im Weiteren berichtete, habe der Jungprofi wenige Stunden später Trainer Mersad Selimbegovic (44) und Sportdirektor Rachid Azzouzi (55) über seine Suff-Fahrt informiert.

Gegenüber seinem Arbeitgeber bedauerte der Jungprofi den Vorfall zutiefst und entschuldigte sich glaubwürdig, Aachens Geschäftsführung stufte die Nummer als "schwerwiegenden Fehler" ein.

Die Alemannia verhängte gegenüber Kiala zusätzlich eine vereinsinterne Geldstrafe in unbekannter Höhe. Die Summe soll einer gemeinnützigen Einrichtung für soziale Zwecke zugutekommen.

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Sportliche Konsequenzen hatte der Vorfall auf Strecke keine, der Innenverteidiger stand an den ersten beiden Spieltagen der 3. Liga jeweils über 90 Minuten auf dem Feld.

Titelfoto: IMAGO / Steinsiek.ch

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