Tor-Festival bei Abschiedsparty: BVB klärt an Tränen-Tag gegen Frankfurt Vizemeisterschaft

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Dortmund - Am vorletzten Spieltag der Saison wurden bei Borussia Dortmund nicht nur jede Menge Zwiebeln geschnitten - Fußball wurde auch gespielt. Am Ende sichert sich Schwarz-Gelb mit einem 3:2 (2:1) gegen Eintracht Frankfurt die Vizemeisterschaft.

Niklas Süle (l.) beendet nach der Saison seine Karriere, Julian Brandt (m.) und Salih Özcan werden im Sommer wechseln.
Niklas Süle (l.) beendet nach der Saison seine Karriere, Julian Brandt (m.) und Salih Özcan werden im Sommer wechseln.  © Bernd Thissen/dpa

Aber kaum hatte das letzte Heimspiel von Niklas Süle, Symbol-Kapitän Julian Brandt und Salih Özcan offiziell begonnen, mischte sich Can Ozun mit dem Blitz-Tor zur Frankfurter Führung (2.) als Partycrasher in die Abschiedsfeier ein.

Zur Einordnung: Erst am Donnerstag hatte Niklas Süle angekündigt, seine Fußballschuhe nach 13 Jahren an den Nagel zu hängen.

Der Innenverteidiger sah auf der Bank aber eine regelrechte Dauerbeschallung, die zwischenzeitlich mit dem 1:1 durch Serhou Guirassy (42.) und dem Führungstor von Abwehrboss Nico Schlotterbeck (45.+1) belohnt worden war.

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Dass sich der amtierende Vizemeister nicht noch öfter auf die Anzeigetafel gebracht hatte, lag neben quirlig nach vorne spielenden Frankfurtern auch an deren Keeper, der die SGE unter anderem mit einer Monster-Tat gegen Samuele Inacio (17.) im Spiel hielt.

Nico Schlotterbeck brachte den BVB mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 auf die Siegerstraße Richtung Vizemeisterschaft.
Nico Schlotterbeck brachte den BVB mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 auf die Siegerstraße Richtung Vizemeisterschaft.  © Bernd Thissen/dpa

Standing-Ovations für Julian Brandt und Niklas Süle

In seinem letzten Heimspiel für Borussia Dortmund zeigte Julian Brandt eine auffällige Leistung.
In seinem letzten Heimspiel für Borussia Dortmund zeigte Julian Brandt eine auffällige Leistung.  © Bernd Thissen/dpa

Sich vom Rückstand hemmen lassen war für die Elf des in der Kritik stehenden Albert Riera aber kein Thema.

Immer wieder setzte der Europa-League-Sieger von 2022 gefährliche Nadelstiche, der vermeintliche Ausgleich von Fabres Chaibi (54.) zum 2:2 wurde zwar wegen Abseits einkassiert, kurz vor dem Ende steht Jonathan Burkardt aber eben da, wo ein Stürmer stehen muss und schob zum 2:3 (87.) ein.

Eine Viertelstunde zuvor hatte Inacio für die Hausherren auf 3:1 (72.) erhöht.

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Richtig emotional wurde es aber erst bei der Auswechslung von Julian Brandt (72.), der lang ersehnten Einwechslung von Niklas Süle (88.) und jedem Zweikampf des Innenverteidigers.

Ähnlich ergreifend war es sogar schon vor dem Anpfiff bei der offiziellen Verabschiedung von Ex-Boss Sebastian Kehl gewesen. Zu feuchten Augen erhielt der 46-Jährige auch einen großen Blumenstrauß.

Titelfoto: Bildmontage: Bernd Thissen/dpa

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