Zur Halbzeit eindeutig, dann knapp: Bayern bezwingt Augsburg

Von Christoph Lother

Augsburg - Mitten im Transfer-Trubel hat der FC Bayern ein sportliches Statement gesetzt und den FC Augsburg mit Trainer Sandro Wagner (37) trotz wackeliger Schlussphase bezwungen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister gewann bei den Fuggerstädtern mit 3:2 (2:0).

Bayern-Star Michael Olise (23, l.) hatte Grund zur Freude: Seine Bayern siegten, ihm selbst gelang wieder ein Treffer.
Bayern-Star Michael Olise (23, l.) hatte Grund zur Freude: Seine Bayern siegten, ihm selbst gelang wieder ein Treffer.  © Harry Langer/dpa

Es war der vierte Sieg der Münchner im vierten Pflichtspiel der Saison. In ihren Kader dürfte bis zum Ende der Wechselfrist am Montag trotzdem noch mal Bewegung kommen - allerdings droht der geplante Wechsel von Offensivspieler Nicolas Jackson Medienberichten zufolge an einem Last-Minute-Veto des FC Chelsea zu scheitern.

Serge Gnabry (28. Minute), Luis Díaz (45.+4) und Michael Olise (48.) trafen vor 30.660 Zuschauern für das Team von Bayern-Trainer Vincent Kompany (39) zur zwischenzeitlichen 3:0-Führung. Die Augsburger Kristijan Jakic (53.) und Mert Kömür (76.) machten es mit ihren Toren noch mal spannend.

In der Schlussphase verletzte sich Robin Fellhauer nach einem üblen Kopf-Zusammenstoß mit Bayern-Profi Sacha Boey, der bei dieser Aktion die Gelbe Karte sah.

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Fellhauer musste auf dem Rasen ärztlich behandelt werden und wurde dann mit einer Trage vom Platz gebracht.

Augsburg kämpfte sich heran, der Ausgleich blieb aber verwehrt

Der für die kommenden WM-Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft nominierte Augsburger Torhüter Finn Dahmen musste früh hinter sich greifen.
Der für die kommenden WM-Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft nominierte Augsburger Torhüter Finn Dahmen musste früh hinter sich greifen.  © Harry Langer/dpa
Augsburg-Coach Sandro Wagner (37) hauchte seiner Mannschaft in der Halbzeitpause wieder Leben ein.
Augsburg-Coach Sandro Wagner (37) hauchte seiner Mannschaft in der Halbzeitpause wieder Leben ein.  © Harry Langer/dpa

Wagner stand bei seiner Heim-Premiere als FCA-Coach natürlich besonders im Fokus - und wie erwartet 90 Minuten lang unter Strom.

Seinen dunkelblauen Kapuzenpullover hatte der gebürtige Münchner und frühere Bayern-Spieler schnell abgelegt. Im weißen Shirt trieb er seine Mannschaft von der Seitenlinie aus lautstark an. Auf- und ablaufend, kniend, aber so gut wie nie stehend.

Wagners Augsburger legten sich genauso ins Zeug wie ihr Trainer, verteidigten diszipliniert und mit Leidenschaft. Marius Wolf, der später angeschlagen raus musste, traf sogar das Außennetz (4.). Doch nach knapp 30 Minuten zahlte sich die Dominanz der Münchner, die mehr und mehr Druck aufbauten, aus.

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Die Bayern ließen sich zunächst nicht groß beeindrucken, gerieten eine Viertelstunde vor Schluss dann aber doch noch gewaltig in Bedrängnis. Ein Flachschuss von Kömür rollte an Torwart Manuel Neuer vorbei ins Tor. Die Augsburger kämpften um den Ausgleich, schafften ihn aber nicht mehr.

Titelfoto: Harry Langer/dpa

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