Verletzt & krank: DFB ohne zwei Stammkräfte gegen Belgien

Frankfurt am Main - Rückschlag für Bundestrainer Hansi Flick (58) und den DFB-Tross: Zwei Akteure, die gegen Peru in der Startelf standen, werden am Dienstagabend gegen Belgien ausfallen.

Es war bereits zu befürchten gewesen: Innenverteidiger Nico Schlotterbeck (21) musste gegen Peru mit dick bandagiertem Oberschenkel raus.
Es war bereits zu befürchten gewesen: Innenverteidiger Nico Schlotterbeck (21) musste gegen Peru mit dick bandagiertem Oberschenkel raus.  © Federico Gambarini/dpa

Am Samstagabend standen Nico Schlotterbeck (23) und Kai Havertz (23) noch in der Startformation des DFB-Teams beim 2:0-Sieg über Peru.

Während Schlotterbeck im Verbund mit Matthias Ginter (29) dafür sorgte, dass wenig durchs Abwehrzentrum kam, bereitete Havertz das 1:0 vor, in der 68. Minute hatte er dann Pech, als er einen Elfmeter an den Pfosten setzte.

Für das Dienstagabend-Spiel gegen die Belgier (20.45 Uhr Anstoß) muss Hansi Flick allerdings umbauen - beide Spieler mussten abreisen.

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Bei Schlotterbeck bereitet der Oberschenkel Probleme, wegen derer er bereits am Samstagabend ausgewechselt werden musste. Chelsea-Profi Havertz hat sich einen grippalen Infekt eingefangen.

Sie werden der Nationalmannschaft bei der Nagelprobe gegen die Roten Teufel aus Belgien, die als stärker einzuschätzen sind als die Südamerikaner, fehlen.

Erster Kandidat für die Innenverteidigung dürfte Thilo Kehrer (26) sein, der schon gegen Peru für Schlotterbeck ins Spiel kam. Eine weitere Option wäre Newcomer Malick Thiaw (21). Leider sind beide keine Linksfüßer wie Schlotterbeck, was den Spielaufbau verkomplizieren könnte.

Für Rechtsaußen, wo Havertz auflief, gibt es in Serge Gnabry (27) und Debütant Kevin Schade (21) genug Varianten.

Titelfoto: Bildmontage: Federico Gambarini/dpa

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