DFB jubelt: Diese zwei Profis spielen demnächst für Deutschland!

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Frankfurt am Main - Am Donnerstag hatte der neue Bundestrainer Jürgen Klopp (59) bei seiner ersten Kader-Verkündung angedeutet, dass auch bei den U-Nationalmannschaften Talente und Überraschungen für die kommenden Jahre dabei sind, jetzt gibt es beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) großen Grund zur Freude.

Louey Ben Farhat (20, KSC) lief bislang für Tunesien auf und hat sich nun für Deutschland entschieden.
Louey Ben Farhat (20, KSC) lief bislang für Tunesien auf und hat sich nun für Deutschland entschieden.  © Uli Deck/dpa

Denn wie der Verband am Freitag mitteilte, haben sich Louey Ben Farhat (20, Karlsruher SC) und Noahkai Banks (19, FC Augsburg) dazu entschieden, demnächst für Deutschland zu spielen.

"Wir sind schon länger im Austausch und haben uns um die Spieler bemüht. Ich freue mich sehr darüber, dass wir beiden eine Perspektive beim DFB aufzeigen konnten, die sie angenommen haben", sagte U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo (47).

Während Farhat im schwäbischen Waiblingen geboren wurde, bislang allerdings für die Auswahl Tunesiens auflief, erblickte Banks das Licht der Welt im hawaiianischen Honolulu und schnürte seine Fußballschuhe in der Nationalmannschaft bislang von der U17 bis zur U20 für die USA.

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Beide geben nun in der EM-Qualifikation ihr Debüt für Deutschland. Dabei stehen am 26. September das Spiel in Riga gegen Lettland, am 30. September in Attard gegen Malta und 6. Oktober in Bielefeld gegen Georgien auf dem Programm.

Insgesamt begrüßt Di Salvo sieben Debütanten. Neben Ferhat und Banks sind das Frank Feller (22, Heidenheim), Laurin Ulrich (21, SC Paderborn), Francis Onyeka (19, SV Elversberg), Wael Mohya (17, Borussia Mönchengladbach) und Paris Brunner (20, AS Monaco). Allesamt haben bereits in U-Auswahlen des DFB gespielt.

Der wohl bekannteste Debütant dürfte Paris Brunner (20) sein, der für die AS Monaco spielt und jahrelang für den BVB auflief. Er wurde mit der U17 2023 Europa- und Weltmeister.
Der wohl bekannteste Debütant dürfte Paris Brunner (20) sein, der für die AS Monaco spielt und jahrelang für den BVB auflief. Er wurde mit der U17 2023 Europa- und Weltmeister.  © Sebastien Bozon/AFP/dpa

Jürgen Klopp sieht in zahlreichen U21-Spielern das Potenzial, es in die A-Auswahl zu schaffen

Auch Noahkai Banks (19, FC Augsburg) wird demnächst für Deutschland auflaufen. Bislang spielte er für die USA.
Auch Noahkai Banks (19, FC Augsburg) wird demnächst für Deutschland auflaufen. Bislang spielte er für die USA.  © Harry Langer/dpa

Erstmals seit März begrüßt Trainer Antonio Di Salvo seine Jungs und die Neuen zu einer Länderspielphase.

Im Hinblick auf die Nominierung erklärte er: "Beim aktuellen Kader hatten einige Faktoren Einfluss auf die Zusammenstellung. Neben Verletzungen hat auch der vergrößerte Kader der A-Nationalmannschaft eine Rolle gespielt. Ich freue mich für alle aktuellen und ehemaligen U 21-Spieler, dass sie die Chance erhalten, sich beim neuen Bundestrainer zu zeigen."

Jürgen Klopp hatte am Donnerstag betont, dass er beim Besuch verschiedenster Vereine in den vergangenen Wochen ganz viel Talent gesehen habe und dass nicht nur die Jungs in seinem 44-Mann-Kader für die kommenden vier Spiele in der Nations League eine Rolle spielen, sondern auch die Jungs der U21 und der weiteren U-Auswahlen. In einigen von ihnen sieht er großes Potenzial, in den kommenden Jahren den Sprung in sein Team zu schaffen.

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Verzichten muss die U21 auf Dennis Seimen (20, VfB Stuttgart), Nnamdi Collins (22, Eintracht Frankfurt), Assan Quedraogo (20, RB Leipzig), Anton Kade (22, FC Augsburg), Ilyas Ansah (21, Hull City) und Nelson Weiper (21, SK Sturm Graz), die verletzt sind oder sich im Aufbautraining befinden.

Die U21 Deutschland führt in der EM-Quali die Gruppe F aktuell als Tabellenführer an. Für die EM-Endrunde in Serbien und Albanien 2027 qualifizieren sich die neun Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite. Die acht verbleibenden Gruppenzweiten bestreiten Playoffs, um die letzten vier Endrundenteilnehmer zu ermitteln.

Titelfoto: Bildmontage: Uli Deck/dpa, Harry Langer/dpa

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