Umbruch geht weiter: DFB macht Weltmeister von 2014 zum Geschäftsführer

Frankfurt am Main - Der Umbruch beim DFB ist eingeleitet! Der Verband suchte seit einigen Wochen einen Nachfolger für den scheidenden Sportgeschäftsführer Andreas Rettig (63) und ist jetzt wohl bei einem Weltmeister von 2014 fündig geworden: Per Mertesacker (41) soll noch am Freitag einen Vertrag unterschreiben.

Per Mertesacker (41) soll neuer DFB-Sportgeschäftsführer werden.  © Marcus Brandt/dpa

Wie Sky Sport, RTL und ntv erfahren haben wollen, besteht eine komplette Einigung zwischen Mertesacker und dem DFB.

Demnach soll Mertesacker bis zur WM 2030 gebunden werden und seinen Job offiziell am 1. Januar 2027 antreten. Bis dahin soll er von Rettig in seine neuen Aufgaben eingearbeitet werden.

Die offizielle Verkündung ist ebenfalls für Freitag geplant, im Zuge der Pressekonferenz zum mutmaßlichen neuen Bundestrainer Jürgen Klopp (59). Mertesacker selbst soll den Berichten zufolge aber nicht vor Ort sein.

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Der ehemalige Innenverteidiger hatte sich nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft selbst für einen Posten beim Verband in Stellung gebracht, im ZDF gesagt: "Irgendwann mal beim DFB zu arbeiten und dem deutschen Fußball, dem ich so viel zu verdanken habe, etwas zurückzugeben, reizt mich."

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Per Mertesacker bringt Expertise in der Jugendarbeit mit zum DFB

Seit 2020 war Per Mertesacker (r.) als TV-Duo mit Christoph Kramer (35) für das ZDF unterwegs.  © Tom Weller/dpa

Durch das Aus von Rettig, der seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängert, wurde eine entsprechende Stelle frei, schnell nahmen die Gespräche zwischen Mertesacker und dem DFB an Schwung auf.

"Man muss dem DFB eins lassen: Der Kontakt zu mir ist nie abgerissen", sagte der TV-Experte im Rahmen des WM-Finales und verkündete: "In der letzten Woche ist noch mal ein bisschen Dynamik reingekommen. Wir unterhalten uns sozusagen."

Der gebürtige Hannoveraner hatte nach seinem Karriereende 2018 die Jugendakademie des FC Arsenal übernommen und dort hervorragende Arbeit geleistet.

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Diese Expertise dürfte nun dem DFB zugutekommen, zu den Aufgaben von Rettig gehörte unter anderem die Verzahnung der A- und Junioren-Nationalmannschaften.

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