Böses Omen für Werkself, Glücksbringer für BVB? Die Schiris an der Final-Pfeife!

Nyon (Schweiz) - Bayer Leverkusen muss kurz schlucken, während sich der BVB freuen dürfte! Am Montag hat die UEFA die Schiedsrichter für die Endspiele der Champions League und Europa League bekannt geben. Für die deutschen Vereine kommt es jeweils zum Wiedersehen mit alten Bekannten.

Referee Istvan Kovacs (39) wird das EL-Finale zwischen Bayer Leverkusen und Atalanta Bergamo leiten.
Referee Istvan Kovacs (39) wird das EL-Finale zwischen Bayer Leverkusen und Atalanta Bergamo leiten.  © PAUL ELLIS / AFP

An sein erstes CL-Duell mit der Werkself im Oktober 2022 dürfte Erfolgscoach Xabi Alonso (42) gar keine guten Erinnerungen haben. Damals ging der Deutsche Meister nämlich vor heimischer Kulisse mit 0:3 gegen den FC Porto baden.

Auf dem Weg zur deutlichen Pleite gewährte der rumänische Referee Istvan Kovacs (39) den Portugiesen allerdings auch zwei sehr harte bis fragwürdige Elfmeter, fiel insgesamt mit mehreren Unsicherheiten auf.

Am 22. Mai hat der Unparteiische die Chance, es besser zu machen - oder es sich endgültig mit den Leverkusenern zu verscherzen.

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Denn gemeinsam mit seinen Assistenten Vasile Florin Marinescu (48) und Mihai Ovidiu Artene (46) sowie dem Vierten Offiziellen Ivan Kruzliak (40) wird er das EL-Finale der Werkself gegen Atalanta Bergamo leiten.

Bei Borussia Dortmund dürfte die Nachricht über den zuständigen Schiri für den Höhepunkt der Königsklasse am 1. Juni gegen Real Madrid besser angekommen sein, denn Slavko Vinčić (44) pfiff bereits das Viertelfinal-Rückspiel der Schwarz-Gelben gegen Atlético Madrid.

CL-Schiri Slavko Vinčić erlebte vor einigen Jahren einen "Albtraum"

Unter der Leitung von Slavko Vinčić (44) zog der BVB gegen Atlético ins Halbfinale ein.
Unter der Leitung von Slavko Vinčić (44) zog der BVB gegen Atlético ins Halbfinale ein.  © ODD ANDERSEN / AFP

Dort brachte der Slowene dem Überraschungs-Finalisten gegen eine Mannschaft aus der spanischen Hauptstadt bereits Glück, der BVB gewann in einer wilden Begegnung mit 4:2 und zog so in die Runde der letzten vier Teams ein.

Dafür hätte ihm ein Vorfall abseits des Platzes fast die Karriere gekostet. 2020 wurde der heute 44-Jährige während einer Razzia auf einer Party in Bosnien und Herzegowina festgenommen.

Eigentliches Ziel war jedoch das Instagram-Model Tijana Maksimovic (30), das aufgrund eines angeblichen Waffen-, Drogen- und Prostitutionsrings ins Visier der Ermittler geriet.

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Vinčić bezeichnete den Vorfall anschließend als "Missverständnis" und "Albtraum", kam aber wieder auf freien Fuß, nachdem er der Polizei glaubhaft versichern konnte, dass er die anderen Gäste nicht einmal kennt.

"Nach einem Treffen mit einigen Geschäftspartnern gab es eine Einladung zu einer Party auf einer Ranch, der sind wir dann auch gefolgt. Was sich als großer Fehler herausstellte. Ich bedauere das sehr", erklärte er später gegenüber der Nachrichtenagentur Vecer.

Titelfoto: PAUL ELLIS / AFP, Odd ANDERSEN / AFP

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