Deutschland gegen Curaçao live: Traumstart für die DFB-Elf! Nmecha trifft früh

Houston (USA) - Heute beginnt die WM 2026 für die deutsche Nationalmannschaft! Im ersten Spiel der Gruppe E (19 Uhr) ist ein Sieg gegen Curaçao eigentlich Pflicht für die Truppe von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38).

Aktueller Spielstand:

Deutschland - Curaçao 1:0

Tore: 1:0 Felix Nmecha (6.)

In unserem großen TAG24-Liveticker zum ersten WM-Spiel der DFB-Auswahl versorgen wir Euch mit allen Informationen, Toren, Highlights und Nebengeräuschen.

16. Minute: Da versucht Curaçao einmal, schnell umzuschalten, doch Schlotterbeck passt gut auf und fängt den langen Ball auf Chong lässig ab.

14. Minute: Wirtz dribbelt sich von der linken Seite in die Mitte und hält drauf, der Schlenzer dreht sich aber am rechten Gestänge vorbei. Deutschland hat aktuell alles im Griff und viel Lust im Offensivspiel.

11. Minute: Die DFB-Elf gibt jetzt ganz laut den Ton an und drängt auf den zweiten Treffer. Nmecha bedient Sané, der im Gedränge den Abschluss sucht. Der leicht abgefälschte Ball geht dann links vorbei, hätte eigentlich Ecke geben müssen, doch Schiri Jayed sieht einen Abstoß.

9. Minute: Nmecha hat offenbar Blut geleckt! Der Borusse nimmt dieses Mal aus rund 18 Metern kurz vor der rechten Strafraumkante Maß, sein Abschluss rauscht ganz knapp über dem linken Torknick ins Aus.

Felix Nmecha sorgt für deutschen Traumstart

Felix Nmecha (M.) jubelt mit den Kollegen über sein frühes Tor.  © Tom Weller/dpa

6. Minute: TOOOOOOOOOR für Deutschland, Nmecha trifft zum 1:0! Der BVB-Star bringt sich im einfachen Doppelpass mit Wirtz in eine gute Position und zwirbelt das Leder anschließend überragend mit der Innenseite neben dem rechten Pfosten in die Maschen - ein schicker Treffer!

5. Minute: Auf der anderen Seite hält der Underdog hier in der Anfangsphase aber gut und vor allem giftig dagegen. Die Truppe aus dem Inselstaat wirft die von Nagelsmann angesprochene Körperlichkeit von Beginn an in jede Szene.

3. Minute: Erster vielversprechender Angriff der deutschen Mannschaft. Brown und Wirtz kombinieren sich auf der linken Seite in den Sechzehner, wo sich der Frankfurter dann stark durchsetzt, aber im Rückraum keinen Abnehmer findet.

Das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao beginnt!

1. Minute: Das Spiel und damit die Mission WM-Titel läuft, auf geht's!

Vor Anpfiff: Anschließend erklingt erstmals bei einer WM die Hymne von Curaçao,

Vor Anpfiff: Eine Neuerung gibt es bei dieser WM auch bereits da - alle 26 Kaderspieler der DFB-Truppe gehen gemeinsam auf den Platz und singen die Nationalhymne.

Vor Anpfiff: Die Mannschaften betreten den Rasen in Houston, gleich rollt für die deutsche Nationalmannschaft das erste Mal bei dieser WM der Ball.

Die deutschen Fans in Houston sind bereit für den WM-Auftakt!  © Christian Charisius/dpa

18.30 Uhr: Charlison Benschop wünscht sich ein Tor für Curaçao

Besonderer WM-Moment bei MagentaTV: Charlison Benschop (36), der zehnfache Nationalspieler von Curaçao und langjährige Deutschland-Legionär, sprach vor dem Spiel mit Sportreporterin Kamila Benschop - seiner eigenen Ehefrau.

"Alle feiern, alle tanzen, das ist einfach unglaublich", freute sich der frühere Angreifer von Fortuna Düsseldorf, Hannover 96 und Alemannia Aachen über die WM-Teilnahme seines Heimatlandes. Im Team steigt offenbar langsam die Anspannung. "Ich habe gestern mit ihnen gesprochen, da waren alle entspannt, aber jetzt habe ich ein paar Videos gesehen, da sah es nicht mehr ganz so entspannt aus", so der 36-Jährige, der aktuell bei der zweiten Mannschaft von Düsseldorf unter Vertrag steht.

Sein Plan zur Überraschung: "Irgendwie über Tahith Chong nach vorn kommen und etwas kreieren." Allerdings rechnet er nicht mit dem Sensations-Coup: "Klarer Sieg für Deutschland, aber ich hoffe, dass Curaçao ein Tor schießt", so seine Prognose und sein Wunsch.

Charlison Benschop (36) spielt seit Jahren in Deutschland. Hier hat er auch seine Ehefrau Kamila kennengelernt.  © Roberto Pfeil/dpa

18.10 Uhr: Julian Nagelsmann begründet seine Aufstellung

Am MagentaTV-Mikro sprach der Bundestrainer eine knappe Stunde vor dem Anpfiff des deutschen Auftaktspiels über ...

... seine erste WM-Partie: "Viel Vorfreude. Das Entscheidende ist, welches Gefühl die Mannschaft einem gibt, und das ist sehr positiv. Von daher habe ich ein gutes Gefühl."

... über den Vorzug von Nathaniel Brown als Linksverteidiger: "Brown ist ein Zentrumsspieler, der sich da wohlfühlt. David (Raum) fühlt sich draußen wohler. Aber David hat das gut aufgenommen. Es ist Browns Aufgabe, dass er innen öfter tief läuft, das Spiel auf der Innenspur in die Tiefe zieht."

... über die offensive Dreierkette Wirtz, Musiala, Sané: "Viel Qualität. Wir brauchen die drei Spieler in einer Top-Verfassung für ein gutes Turnier. Das ist auch der Grund, warum Jamal beginnt, da gab es ja auch im Vorfeld Diskussionen, aber er braucht den Rhythmus."

... über den Gegner Curaçao: "Besser als viele sie erwarten. Sehr viele von ihnen haben in der U-Nationalmannschaft in den Niederlanden gespielt. Die haben eine gute Ausbildung, eine gute körperliche Wucht. Es ist David gegen Goliath, aber denen kann im Turnier nur Positives passieren, die sind gefährlich."

Julian Nagelsmann begründete seine Startelf-Entscheidungen vor der Partie bei MagentaTV.  © Christian Charisius/dpa

17.45 Uhr: Das ist die Startaufstellung der deutschen Nationalmannschaft für den WM-Auftakt!

Julian Nagelsmann zieht keine Überraschungen aus dem Ärmel, die bewährte Elf mit dem angekündigten Torwartwechsel darf heute auch gegen Curaçao ran.

Deutschland: Neuer - Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Brown - Nmecha, Pavlovic - Sané, Musiala, Wirtz - Havertz

Leroy Sané (2.v.l.) darf auch zum WM-Auftakt ran.  © Christian Charisius/dpa

17.40 Uhr: Thomas Müller stellt sich hinter Jürgen Klopp

Nach seinem Spruch über Julian Nagelsmann musste Jürgen Klopp einigen Gegenwind einstecken, doch Thomas Müller hat sich im Rahmen der Magenta-Vorberichterstattung nun vor seinen Experten-Kollegen gestellt.

"Da kann natürlich immer mal etwas rausrutschen, was dann populistisch Wellen schlagen kann, wenn man es denn populistisch verwenden möchte. Aber wir stehen hinter der Mannschaft und lassen uns nicht verbiegen", sagte der Weltmeister von 2014 an der Seite des früheren BVB-Trainers im Gespräch mit Johannes B. Kerner.

17.35 Uhr: Nur ein Nationalspieler wurde in Curaçao geboren

Der große niederländische Einfluss auf Curaçao zeigt sich nicht nur auf der Trainerbank, sondern auch im Kader: Fast alle Spieler wurden in den Niederlanden geboren - nur einer nicht: Tahith Chong (26).

Der Flügelspieler wuchs aber trotzdem ebenfalls im deutschen Nachbarland auf und kam bereits mit zehn Jahren in die Jugendabteilung von Feyenoord Rotterdam. Im Alter von nur 16 Jahren viel er dann den Scouts von Manchester United auf, die ihn nach England lotsten. Dort galt er als großes Talent, doch der richtige Durchbruch blieb aus - und gelang auch nicht während seiner Leihe zu Werder Bremen 2020/21. In 15 Partien erzielte er zwar ein Tor und verteilte zwei Assists, im Januar 2021 beendete der SVW das Leihgeschäft aber vorzeitig.

Inzwischen spielt er für Sheffield United in der zweitklassigen Championship - und ist der einzige Nationalspieler von Curaçao, der auf der Insel geboren wurde. Zum Vergleich: Alle deutschen Nationalspieler wurden hierzulande geboren - bis auf Waldemar Anton (29), der im usbekischen Almalyk das Licht der Welt erblickte.

Tahith Chong (26) wirbelt für Curaçao auf dem Flügel.  © Chandan Khanna / AFP

17.15 Uhr: Curaçao-Coach Dick Advocaat glaubt an die Überraschung

Im deutschen Auftaktgegner steckt ganz viel des größten Fußball-Rivalen: Curaçao ist Teil des Königreichs der Niederlande, fast alle Kicker wurden im System des hassgeliebten Nachbarn ausgebildet. Und mit Dick Advocaat (78) sitzt auch ein Holländer auf der Bank.

"Dass es gleich zu Beginn gegen Deutschland geht, ist doch fantastisch. Da wissen wir sofort, wo wir stehen. Wir wollen in die nächste Runde. Eine Überraschung ist immer möglich. Und eine Überraschung kann schon reichen, um weiterzukommen", sagte der Trainer-Routinier im Vorfeld der Partie. "Wir sind nicht chancenlos. Es steckt sehr viel Ehrgeiz in dem Team. Und wenn du den hast, kannst du auch einiges erreichen."

Der "kleine General" setzt dabei auf Disziplin und das klassisch-niederländische 4-3-3-System. "Es gibt bei uns klare Regeln, vor allem Pünktlichkeit ist ihm sehr wichtig", ließ der in Kerkrade geborene Abwehrmann und Vize-Kapitän Juriën Gaari (32) durchblicken.

Unterstützt wird Advocaat übrigens von seinem Co-Trainer Cor Pot (75), der Anfang des Jahrtausends bei Dynamo Dresden an der Seitenlinie stand.

Gelingt Dick Advocaat (78) heute ausgerechnet gegen Deutschland die größte WM-Überraschung überhaupt?  © Kai Moorschlatt/dpa

16.45 Uhr: Das ist der Schiedsrichter beim deutschen WM-Auftakt

Jalal Jayed (39) aus Marokko pfeift heute Abend die Partie zwischen Deutschland und Curaçao.

Viel Erfahrung auf allerhöchster Ebene bringt der WM-Neuling dabei nicht mit. Es ist sein erstes Turnier. Lediglich seine vier geleiteten Partien beim Afrika-Cup stellen wohl eine vergleichbare Bühne dar, dazu pfiff er ebenfalls vier Begegnungen bei der U20-WM im vergangenen Jahr sowie acht Duelle in der CAF-Champions-League. Seit 2019 steht der 39-Jährige auf der Liste der FIFA-Schiedsrichter.

Unterstützt wird Jayed von seinen Assistenten Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37). Vierter Offizieller ist Abongile Tom (34) aus Südafrika.

Jalal Jayed (39) leitet den WM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft.  © SEBASTIEN BOZON / AFP

16.20 Uhr: So bereitet sich Deutschland heute auf den WM-Auftakt vor

Das DFB-Team ist bereits am gestrigen Samstag aus dem WM-Quartier in Winston-Salem in North Carolina nach Houston im Bundesstaat Texas geflogen, rund zweieinhalb Stunden hat die Reise gedauert.

Die Anstoßzeit vor Ort ist 12 Uhr mittags, weshalb das Spiel hierzulande zur angenehmen Vorabendzeit um 19 Uhr zu sehen ist. Der Tag heute begann um 8.30 Uhr (15.30 Uhr MEZ) im Teamhotel mit dem Frühstück, nach der anschließenden Aktivierung gibt es noch etwas Freizeit, bis 9.55 Uhr die letzte Besprechung ansteht. Danach geht es im Mannschaftsbus zum Stadion.

Für Nagelsmann ist die frühe Partie tatsächlich ein positiver Punkt, wie er auf der abschließenden Pressekonferenz erklärte. Das Team habe dadurch einen kurzen Tag und würde nicht wie sonst "zehn Stunden im Hotel rumhängen". Das sei oftmals nicht förderlich für die Spannung.

Mehr zum Thema Fußball-WM 2026: